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Freitag 09:05 Uhr Bayern 2

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Der Thunfisch Der bedrohte Jäger der Meere Aquakultur Tierzucht in Wasserfarmen Das Kalenderblatt 3.12.1987 Werner Herzogs "Cobra Verde" hat Premiere Von Martin Trauner . Der Thunfisch - der bedrohte Jäger der Meere Autor: Marko Pauli/ Regie: Christiane Klenz Die meisten Menschen wissen nicht mal wie sie aussehen, kennen sie nur aus runden Dosen, als Fleisch mit markantem Geruch. Doch Thunfische sind edle Jäger, die "Tiger des Ozeans", sie sind intelligent, rasen in hoher Geschwindigkeit und gemeinsam jagend durch die Meere, können sehr groß werden und an die 100 Kilogramm schwer. Durch die Markierung von Tieren konnte nun mehr über das kaum bekannte Verhalten der Thunfische herausgefunden werden. Der größte Feind ist natürlich der Mensch, der mit seinen zerstörerischen Fangmethoden dafür sorgt, dass Thunfische mittlerweile seltene und gefährdete Meeresbewohner sind. Das Fleisch mancher Arten wird so teuer gehandelt, dass auf eine schonendere Jagd kaum zu hoffen ist. Der Mensch gefährdet sie außerdem durch Mikroplastik, das die Tiere ungewollt konsumieren und durch den Klimawandel, der dafür sorgt, dass Thun- und andere Fische in andere Zonen der Ozeane flüchten müssen. Wie könnte ein internationales Thunfisch-Management aussehen, durch das Arten gerettet werden? Und kann Thunfisch in Dosen nachhaltig sein? Aquakultur - Tierzucht in Wasserfarmen Autor: Lukas Grasberger/ Regie: Martin Trauner Aquakultur gilt als Alternative zur Überfischung der Weltmeere - und könnte nach Ansicht ihrer Fürsprecher einen wichtigen Beitrag zur Welternährung liefern. Die industrielle Fischzucht birgt indes etliche Tücken: Die Haltung zu vieler Tiere in zu engen Käfigen führt zu Krankheiten und in Folge zu einer fragwürdigen Behandlung mit Antibiotika. Unmengen an Kot und Futterrückständen schädigen Fauna wie Flora im Umkreis von Zuchtanlagen. Selbst die gesetzlich strenger regulierte und daher "sanftere" Aquakultur in Europa ist oft alles andere als nachhaltig: Um ein Kilo Zuchtlachs zu erzeugen, müssen mehrere Kilo an Fischmehl zugefüttert werden - Futter, das oft aus dem Fang kleiner Fische gewonnen wird, was die maritimen Ressourcen massiv belastet. Doch Wissenschaftler und Unternehmer tüfteln an Alternativen: An Land setzen einige Betreiber bereits auf so genannte Kreislaufanlagen, in denen das Wasser der Zuchtbassins aufwändig durch Filter gereinigt und dann erneut in die Becken geleitet wird. Noch in den Kinderschuhen steckt das Projekt eines so genannten Nährstoffaufzugs auf offenem Meer, mit dem Kieler Wissenschaftler so genannte "ozeanische Wüsten" beleben - und für eine nachhaltige Fischerei nutzbar machen wollen BR 2019 Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

Freitag 13:34 Uhr WDR5

Neugier genügt - Das Feature

Auf den Spuren von Hemingway in Paris

Freitag 15:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Zwischen Patientenwohl und Ökonomie - Krankenhäuser unter Druck Von Markus Metz und Georg Seeßlen Vor 1985 war es untersagt, mit Kliniken Gewinne zu erzielen. Seither wurden die Gesetze gelockert und das Gesundheitswesen auf Marktvernunft getrimmt. Ab 2005 gilt an den deutschen Krankenhäusern ein neues Abrechnungssystem, statt Festbeträgen pro Krankenhaustag werden Diagnosen pauschal vergütet (Fallpauschalen) - nach der Faustregel: je höher der Aufwand, desto mehr Geld fließt. Das heißt, der Druck auf die Kliniken steigt. Dass Krankenhaus-Ärzte ihre Patienten heilen und gleichzeitig mit ihnen Gewinne erzielen sollen, erleben viele als unlösbaren Konflikt - auf Kosten gleichermaßen des schlechtbezahlten Pflegepersonals wie der Patienten.

Freitag 19:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

"Musik ohne Grenzen" Barrierefreies Musizieren Von Susann Krieger Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Musik gehört zur elementaren Kultur der Menschheit.Die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 verabschiedet wurde, fordert, "Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft". Das heißt unter anderem auch, dass alle Menschen einen barrierefreien Zugang zur Musikausübung in allen Formen bekommen sollen - vom Musikunterricht über das Spiel in Laienensembles bis hin zur professionellen Musikerkarriere.Doch wie sieht es in der Realität aus? Susann Krieger hinterfragt die aktuelle Situation und zeigt Beispiele, wie Inklusion im Bereich der Musik funktionieren kann.

Freitag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Das perfekte Ich Wie soziale Medien das Körperbild von jungen Menschen verändert Von Julia Riedhammer Im Sekundentakt posten junge Menschen weltweit Bilder ihres Körpers - auf Instagram, TikTok, Snapchat, WhatsApp. Hier der Kussmund, da der Po oder die Jawline. Alles perfekt in Szene gesetzt und festgehalten mit dem Smartphone. Doch was macht die Präsenz dieser Bilder mit den jungen Konsumentinnen und Konsumenten? Verändert sich dadurch ihr Körperbild?

Freitag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

HIV-positiv Michaels erstes Jahr mit dem Virus Von Ole Siebrecht Produktion: WDR/Deutschlandfunk Kultur 2021 Sommer 2020. Michael erhält eine Diagnose, die alles verändert: Er hat sich mit HIV infiziert. Nach dem ersten Schock kommen die Fragen: Was bedeutet die Diagnose, in einer Zeit, in der das Virus längst kein Todesurteil mehr bedeutet? Ein Jahr lang - 365 Tage ab der positiven Diagnose - gibt uns Michael Einblick in sein Leben und lässt uns bei seiner Suche nach Antworten auf unzählige Fragen, die ihm durch den Kopf gehen, teilhaben. Wie stark hat sich das Virus bereits in seinem Körper ausgebreitet? Bei wem hat er sich infiziert? Wie läuft die Behandlung ab? Wie reagieren seine Eltern und Freunde? Was macht die Diagnose mit seiner Psyche? Michael ist einer von etwa 91.000 Menschen in Deutschland, die HIV-positiv sind und bis heute auch mit starken Stigmatisierungen umgehen müssen. HIV-Positiv

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