1LIVE Plan B Soundstories

Das Fischglas

Das Fischglas Hörspiel von Mariannick Bellot. Mariannick (Sabine Timoteo) arbeitet in einer renommierten Kulturinstitution. Ihr fensterloses Büro teilt sie sich mit ihrem Kollegen, einem Tintenfisch(Michael Kessler), der sich weigert, mit ihr zu sprechen. Im Gegensatz zu Mariannick hat er einen unbefristeten Arbeitsvertrag - und einen großen Machthunger.
Dienstag, 23:00 Uhr auf Eins Live
(Bild: WDR/Sibylle Anneck)
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Tagestipp

Kriminalhörspiel

Shop at radio-today.de Sangre Kosher Nach dem Roman von María Inés Krimer Übersetzung: Peter Kultzen Bearbeitung: Edina Picco Regie: Giuseppe Maio Mit: Adriana Altaras, Inga Busch, Rudolf Krause, Michael Evers, Katja Teichmann, UdoKroschwald, Hansa Czypionka, Karla Sengteller, Karim Cherif, Thomas Wodianka, Katharina Burowa, Shorty Scheumann, Gerd Grasse Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 58"48 (Ursendung) The past is never dead. Déjà-vu einer Archivarin. Die Archivarin Ruth Epelbaum stößt bei Recherchen auf eine jüdische Zuhälterorganisation aus den 30er-Jahren: Zwi Migdal. Das Thema beschäftigt sie auch noch über ihre Pensionierung hinaus. In Buenos Aires betreibt sie mit der Haushälterin Gladys ein Detektivbüro. Der Auftrag von Chiquito Gold, seine Tochter zu suchen, führt die beiden Frauen auf eine Insel im Paraná-Delta. Im Wasser treibt die Leiche eines jungen Mädchens. Existiert Zwi Migdal noch? María Inés Krimer, geboren 1951 in der argentinischen Provinz Paraná (Entre Rios), war jahrelang Anwältin, bevor sie mit ihren Romanen bekannt wurde. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den Premio del Fondo Nacional de las Artes sowie dem Premio Emece. Ihre Kriminalromane um Ruth Epelbaum erscheinen in der Reihe "Negro Absoluto". "Sangre Kosher" ist ihr erstes ins Deutsche übersetzte Werk. María Inés Krimer lebt und arbeitet in Buenos Aires. Edina Picco, geboren 1969 in Frankfurt a. M., studierte Neuere Fremdsprachen, arbeitet seit 2005 als Autorin, lebt in Berlin. Sangre Kosher
Heute 21:30 Uhr auf Deutschlandradio Kultur

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Konzerttipp des Tages

Aus Chichester: "The Sixteen" mit Musik von Georg Friedrich

Shop at radio-today.de Händel Gesangssolisten Leitung: Harry Christophers Händel: "Einzug der Königin von Saba" aus dem Oratorium "Solomon" - Händel: 11. Chandos Anthem "Let God Arise" HWV 256 - Händel: Krönungsanthem "Let thy hand be strengthened" HWV 259 - Händel: Ouvertüre zum Oratorium "Jephta" - Händel: Dixit Dominus g-Moll HWV 232 (Aufnahme vom 25. Februar 2016 aus der Kathedrale) ... Anschließend, etwa ab 21:30 Uhr: Bach: 1. Cembalokonzert d-Moll BWV 1052 (Ottavio Dantone / Academia Bizantina) - Schubert: Streichtrio B-Dur D 581 (Leopold String Trio) - Benda: Flötenkonzert e-Moll (Emmanuel Pahud / Kammerakademie Potsdam) Für das Konzert in der beeindruckenden südenglischen Kathedrale von Chichester hat Harry Christopher, Leiter des Chors und des Orchesters The Sixteen, ein Programm glanzvoller Händel-Musik ausgewählt. Zum Programm, das hr2-kultur heute Abend sendet, sagt er: "Händel ist einer der ganz wenigen Komponisten, die wirklich vielseitig waren, ein Meister der Orchester- und der Vokalmusik, der in gleichem Maße triumphale und verinnerlichte Musik schrieb. Vergleichen Sie die Lebendigkeit und die Fröhlichkeit bei der Ankunft der Königin von Saba mit der düsteren und ängstlichen Beklommenheit in der Ouvertüre von ,Jephta" und Sie werden genau wissen, was ich meine. Majestätische Pracht neben Momenten exquisiter Zartheit, das charakterisiert alle Werke dieses Programms."
Heute 20:04 Uhr auf HR2

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel

Shop at radio-today.de Das Schloss (6/12) Von Franz Kafka Erzähler - Michael Rotschopf K. - Devid Striesow Beobachter vom Schloss - Werner Wölbern Frauenstimme - Deleila Piasko Frieda - Gerti Drassl und andere Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert BR 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.00 Uhr Drei Gassen, zwei Gasthöfe und ein Schloss. Alles auf engstem dörflichen Raum: draußen ist Winter. Der rätselhafte Neuankömmling K. betritt diese kleine, kalte Welt des Grafen Westwest mit ihren eigenen und eingefahrenen Gesetzen. Den Makel eines ewig Überzähligen, des Außenseiters, wird er, "Landvermesser" K., hier nie verlieren. Ob der Gast im Dorfgasthaus ein heimatloser Querulant ist oder wirklich als Landvermesser kommt, das wird in der fragmentarischen Versuchsanordnung Das Schloss, die Franz Kafka 1922 schrieb und die 1926 posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurde, nie eindeutig geklärt. Erstarrung und Bürokratie, Willkür, Argwohn und Fremdenhass verbergen sich hinter den winterlichen Masken dörflicher Stumpfheit. Hier ist offenbar das moralisch reinigende Mandat des wehrhaften Außenseiters gefragt. Kafka lässt seinen Helden K. erst einmal hungrig, müde und allein eintreffen, in der ungastlichen Wirtsstube des "Brückenhofes". Doch An- und Weiterkommen, das schwant auch dem Kafka-unkundigen Zuhörer, werden schnell zum heiklen Unterfangen. Der Zutritt zum mysteriösen Schloss bleibt K. beharrlich verwehrt. Ohne Status und Legitimation wird er zusehends zum Irrgänger - ähnlich den Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die "hiesige Ordnung der Dinge" treiben, ohne dass "Ordnung" oder "Dinge" je durchschaubar wären. Nur in den Anfangskapiteln des Romanfragments wird überhaupt eine Handlung entwickelt. Alle weiterführenden Kapitel dagegen sind durch lange in sich kreisende Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Ob der bürokratische Apparat des Schlosses K. will oder nicht, ob die Bauern ihm trauen, die Schankmädchen ihn lieben, das bleibt ungewiss; der "Roman" bleibt Fragment. Die Chiffren der Entfremdung, die Kafkas Das Schloss bietet, überträgt die 12-teilige Hörspielproduktion von Klaus Buhlert in eine dunkel ironische Inszenierung von Sprache und Klang.
Heute 20:03 Uhr auf Bayern 2

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Featuretipp des Tages

Tonspuren

Shop at radio-today.de "Old Shatterhand, das bin ich". Die abenteuerlichen Schreibtischreisen des Karl May. Feature zum 175. Geburtstag des Erfolgsschriftstellers. Von Peter Henisch und Eva Schobel. Mit Erwin Steinhauer und Elisabeth Findeis, Redaktion: Alfred Koch Im Frühjahr 1904 klopft Rudolf Lebius, Journalist und Winkelpolitiker, an die Tür der Villa Shatterhand in Radebeul, in der Karl May mit seiner zweiten Frau Klara wohnt. Die verleugnet ihn. Er sei auf Reisen. Als Kara Ben Nemsi im Orient oder als Old Shatterhand in Amerika. Tatsächlich versteckt sich May in seiner Schreibkammer und kommt erst hervor, als der unangenehme Besucher durchblicken lässt, dass er das weiß. Lebius behauptet, eine Kampagne gegen die Rufschädigung Karl Mays organisieren zu wollen. Aber tatsächlich führt er Erpressung im Schilde. Der Hintergrund: Der populäre Autor hat die Abenteuer, die er immer obsessiver als die seinen ausgegeben hat, nie wirklich erlebt. Jedenfalls weder im Wilden Westen noch im Wilden Osten. Sein Ruhm verdankt sich aber nicht zuletzt der vorgespiegelten Authentizität, die er am Schreibtisch erträumt. Jahrelang hat man ihn sein Garn spinnen lassen. Doch als der Mann zu berühmt wird und als Propagandist seiner selbst von immer mehr Fans besuchte Vorträge hält, in denen er die Identifikation mit seiner Ich-Figur auf die Spitze treibt, wird es einigen Leuten zu bunt. Im Nu ist eine Hetzmeute von moralisierenden Pressemenschen, klerikalen Heuchlern und geifernden Mitläufern hinter ihm her. Aufgedeckt wird, dass der Bestsellerautor sein frühes Erwachsenenleben bis um die dreißig keineswegs auf Reisen sondern vorwiegend im Gefängnis verbracht hat. Wegen zum Teil geradezu origineller Hochstaplerdelikte musste der Sohn einer bitterarmen Weberfamilie mehr als sieben Jahre hinter Gitter. Von dort nahmen seine Fantasiereisen seinen Ausgang. Das von Eva Schobel gestaltete Feature erzählt nicht nur die Geschichte dieses tragikomischen Lebens, sondern lässt auch den österreichischen Schriftsteller Peter Henisch zu Wort kommen, der die Geschichte seiner Karl-May-Erfahrung erzählt.
Heute 21:00 Uhr auf Ö1

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: Die Stefan Meixner Show WDR4: WDR 4 Mein Montag Radio Swiss Classic: Franz Schubert Menuett aus der Sinfonie Nr. 5 Bayern 1: Bayern 1 am Nachmittag bigFM: MUSICWORKOUT AUS SAARBRÜCKEN Deutschlandfunk: Büchermarkt Antenne Düsseldorf: Am Nachmittag SWR4 Baden-Württemberg: SWR4 BW Regional um Vier WDR5: Leonardo - Wissenschaft und mehr 104.6 RTL Berlin: Koschwitz am Nachmittag Ostseewelle: "Der Gute Start in den Feierabend" Eins Live: 1LIVE Kammel und Kühler BB RADIO: Die BB RADIO Nachmittagsshow - Ihr Countdown in den Feierabend mit Mike HR1: hr1 16-19 SWR2: SWR2 Impuls

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Volltreffer

Bild: Jürgen Frey Die Fahrt zum Polizeiball endet für den kostümierten Finkbeiner und Gerichtsmediziner Hurrle mit einem Verbrechen. Dieses Mal sind sie selbst die Opfer. Es ist Fastnachtszeit, und der große Stuttgarter Polizeiball steht an. Was niemand für möglich hält: Ausgerechnet Fastnachtshasser Finkbeiner (Ueli Jäggi) ist auf dem Weg zum Ball. Kostümiert sitzt er mit Gerichtsmediziner Waldemar Hurrle in dessen Auto. Aber schon die Fahrt läuft anders als geplant. Brutal wird ihr Wagen gestoppt, die beiden Insassen werden betäubt und entführt. Derweil und nichts von all dem ahnend, bekommen es Nina Brändle (Karoline Eichhorn) und Kollege Sieger (Matti Krause) mit einer jungen, aufgeregten Frau zu tun. Ihr Mann, so fürchtet sie, dreht gerade durch. Erst seit wenigen Tagen vom Bundeswehreinsatz aus Afghanistan zurück, ist er plötzlich und wortlos verschwunden. Und mit ihm ein Teil der Waffen, die er im Keller versteckt gehalten hat.
(Bild: Jürgen Frey)
ARD Radio Tatort

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