ARD-Themenwoche: Gerechtigkeit - SWR2 Wissen

Der Hohenasperg

Der Hohenasperg Geschichten aus einem deutschen Gefängnis. Das Portal der Festung Hohenasperg
Dienstag, 08:30 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Udo Zindel)
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Tagestipp

Dimensionen

Shop at radio-today.de Der Fall Galois. Von Armin Stadler Paris, 30. Mai 1832, am frühen Morgen. Zwei Pistolenschüsse scheuchen die Enten am Glacière-Teich auf - und Evariste Galois stürzt mit einem Bauchschuss zu Boden. Von seinem Duellanten tödlich getroffen, stirbt der französische Mathematiker am nächsten Tag im Alter von 20 Jahren. Wer war der gegnerische Schütze? Und was war der Grund für das Duell? - Fest steht: In der Nacht davor fasste der glühende Republikaner seine mathematischen Erkenntnisse in einem Brief an einen Freund zusammen. Er enthielt die Lösung eines 300 Jahre alten Problems mit einem revolutionären Verfahren. Galois konnte zeigen, unter welchen Bedingungen eine Polynomgleichung mit einer Unbekannten fünften Grades lösbar ist. Sein Geniestreich, in dem erstmals der Begriff der mathematischen "Gruppe" auftaucht, lieferte die Grundlage für die moderne Algebra und ist heute als Galoistheorie bekannt.
Heute 19:05 Uhr auf Ö1

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Konzerttipp des Tages

In Concert

Shop at radio-today.de Jazztage Leipzig Opernhaus Aufzeichnung vom 20.10.2018 Norma Winstone Trio: Norma Winstone, Gesang Klaus Gesing, Saxofon und Bassklarinette Glauco Venier, Piano Moderation: Matthias Wegner Bei den diesjährigen Jazztagen in Leipzig bekam der vitale britische Jazz einen besonderen Fokus. Neben zahlreichen jüngeren Vertretern der aktuellen Szene gastierte auch die "Grande Dame" des europäischen Jazzgesangs in Leipzig: Norma Winstone. Norma Winstone verströmt noch immer eine große britische Eleganz. Sie hat auch mit mittlerweile 78 Jahren noch immer eine sehr gute Kontrolle über ihre Stimme und hat zwei wunderbare Musiker an ihre Seite: Den sehr lyrisch spielenden Glauco Venier am Klavier und den Multi-Instrumentalisten Klaus Gesing. Gemeinsam erzeugt dieses Trio beeindruckende Klangfarben. Dem Konzert in Leipzig - einem der ganz seltenen Deutschlandauftritte der Band - liegt das aktuelle Album "Descansado" zugrunde, auf dem Klassiker der Filmmusik u.a. aus der Feder von Michel Legrand, Nino Rota und Ennio Morricone sehr geschmackvoll und mit sympathischem Understatement eine neue Lesart bekommen. Tiefgründig, entschleunigt und stets sehr poetisch findet Norma Winstone einen sehr persönlichen Zugang zu diesen Werken und hat für einige instrumentale Titel auch eigene Texte geschrieben. Britische Eleganz
Heute 20:03 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

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Hörspieltipp des Tages

Kriminalhörspiel

Shop at radio-today.de Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (2/3) Das Schreiben des Buchs Nach dem Roman von Joël Dicker Übersetzung: Carina von Enzenberg Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Mit: Hans Löw, Gerd Wameling, Christian Redl, Laura Maire, Marie Löcker, Hedi Kriegeskotte, Hille Darjes, Klaus Dittmann, Marlen Diekhoff, Stefan Kaminski, Peter Kirchberger, Matthias Leja, Peter Rühring, Beate Rysopp, Wolf-Dietrich Sprenger, Victoria Trauttmansdorff, Maria Magdalena Wardzinska, Tilo Werner, Gustav Peter Wöhler Komposition: Peter Harrsch Ton: Peter Kretschmann, Corinna Gathmann, Sebastian Ohm Produktion: NDR 2015 Länge: 53"48 (Teil 3 am 19.11.2018) Um die Unschuld seines Mentors zu beweisen, recherchiert Marcus Goldman immer tiefer in dessen Vergangenheit. Welche Beziehung hatte Harry Quebert zu der 15-jährigen Nola, deren sterbliche Überreste 20 Jahre nach ihrem Verschwinden unter den Hortensien seines Gartens gefunden werden? Ist Harry ihr Mörder, wie die Staatsanwaltschaft vermutet? Sein ehemaliger Schüler und Freund, der junge Erfolgsautor Marcus Goldman, ist von Harrys Unschuld überzeugt und beginnt mit Recherchen. Je intensiver er mit den Einwohnern ins Gespräch kommt, desto komplizierter und zweifelhafter wird die Geschichte. Joël Dicker, 1985 in Genf geboren, studierter Jurist, lebt in Paris. Nach seinem Debüt mit der Novelle "Le tigre" (2005) veröffentlicht Dicker 2010 seinen ersten Roman, "Die letzten Tage unserer Väter", in dem er über den französischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs schreibt. Mit "La Vérité sur l" Affaire Harry Quebert" ("Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert") wird er einem großen Publikum bekannt und erhält mehrere Literaturpreise, u.a. den Grand Prix du Roman der Académie Française. Das bei dem kleinen Verlag "Édition de Fallois" erschienene Buch wurde in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012, inzwischen ist es in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2016 erschien sein Roman "Le Livre des Baltimore" ("Die Geschichte der Baltimores"), mit dem er an seine Erfolge anknüpfen konnte. Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (2/3)
Heute 21:30 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

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Featuretipp des Tages

radioWissen

Shop at radio-today.de 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland Das Frauenstimmrecht Der erste Schritt zur Gleichberechtigung Frauenberufe um 1900 Aufbrüche und Grenzen Das Kalenderblatt 12.11.1780 Tanzverbot missachtet in Wolfersdorf Von Markus Mähner Das Frauenstimmrecht - Der erste Schritt zur Gleichberechtigung Autorin: Gerda Kuhn / Regie: Sabine Kienhöfer Was heute selbstverständlich ist - dass zumindest auf dem Papier Frauen dieselben Rechte haben wie Männer - sah vor rund 100 Jahren noch ganz anders aus. Damals, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, durften Frauen zwar eine politische Meinung haben, aber Politik gestalten durften sie nicht. Die erste politisch orientierte deutsche Frauenzeitung war immerhin schon im April 1849 von der Journalistin Louise Otto Peters gegründet worden. 1873 verlangte Hedwig Dohm als erste Frau in Deutschland das Frauenwahlrecht. Doch es sollten noch einige Jahrzehnte vergehen, bis diese Forderung erfüllt war. Immerhin nahmen sie die Sozialdemokraten 1891 als erste deutsche Partei in ihr Programm auf. Und auch die bürgerliche Frauenbewegung zog um die Jahrhundertwende nach: 1902 gründeten Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann den "Deutschen Verein für Frauenstimmrecht". Für sozialistische Politikerinnen wie Clara Zetkin war klar, dass Frauen nicht nur das Recht auf Bildung und Erwerbstätigkeit zustand, sondern auch das Wahlrecht. Doch der Durchbruch gelang erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges: 1918 erhielten die deutschen Frauen das passive und aktive Wahlrecht. Mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 konnten sie dann erstmals von diesem Recht Gebrauch machen. Frauenberufe um 1900 - Aufbrüche und Grenzen Autorin: Gabriele Knetsch / Regie: Christiane Klenz Ärztinnen, Juristinnen, Wissenschaftlerinnen - sie waren im 19. Jahrhundert die absolute Ausnahme. Studieren durften Frauen an den ersten deutschen Hochschulen erst ab 1901 - und damit im internationalen Vergleich ziemlich spät. Die Ausbildung für Mädchen war mehr als mittelmäßig: Der Besuch einer Höheren Töchterschule für Mädchen musste genügen. Sie lernten dort ein bisschen Englisch und Französisch, Handarbeiten und Klavierspielen. Naturwissenschaften sah der Lehrplan für Mädchen nicht vor. Töchter sollten nicht auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden, sondern sich eine gute Partie angeln. Kein Wunder, dass eine der zentralen Forderungen der deutschen Frauenbewegung die nach Bildung für Mädchen war. Die radikale Feministin Anita Augspurg schrieb: "Nicht minder kurzsichtig und von hartherzigem Egoismus getragen ist der Einwand, vermöge dessen man hungernden Frauen verwehrt, sich durch Ausübung eines Berufs ihre Lebensnotdurft zu erwerben: nämlich derjenige von der den Männern erwachsenden Concurrenz". Anita Augspurg selbst fand einen Ausweg aus dieser Misere: Sie gründete ihr eigenes Unternehmen - und zwar das höchst erfolgreiche Fotoatelier Elvira in München. "Frauenberufe um 1900" erzählt von Aufbrüchen und Grenzen. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz
Heute 09:05 Uhr auf Bayern 2

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1933 war ein schlimmes Jahr

Bild: Aufbau Verlag Baseballstar oder Maurer? Der junge Dominic will den familiären Verpflichtungen den Rücken kehren und seinen Traum leben. Auf nach Catalina! Von John Fante, NDR 2018. ndr.de/radiokunst.
(Bild: Aufbau Verlag)
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