Webradio und Livestream

Spezialtipp

SWR Symphonieorchester

Bild: SWR/Marco Borggreve

Freitag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert - LIVE

SWR Symphonieorchester

SWR Symphonieorchester und Anna Vinnitskaya. Foto: Anna Vinnitskaya, Klavier

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Querköpfe

Kabarett, Comedy & schräge Lieder Kabarett und Depression Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein Zug sein Von Anja Buchmann Eigentlich passt es nicht zusammen: Depression und Kabarett. Die absolute Leere, innerliche Lähmung und Lethargie und der Spaß, der Witz, die positive Energie. Vielleicht ist es Zeitgeist, vielleicht ist es einfach Statistik, vielleicht sind aber auch Kabarettistinnen und Slam-Poeten besonders gefährdet, depressiv zu werden. Jedenfalls gibt es eine Handvoll Künstlerinnen und Künstler, die diese Krankheit oder eine ihrer Verwandten am eigenen Leib erlebt haben und direkt auf der Bühne darüber erzählen, wie Nico Semsrott - vor seiner Zeit im EU-Parlament -, wie Helene Bockhorst oder Tobi Katze. Sie thematisieren die bipolare Störung des Partners in einem Programm, wie Lo Malinke, oder sie erzählen der Öffentlichkeit, dass sie Auftritte wegen einer Angststörung absagen mussten, wie Patrick Salmen. Viele Wege führen zur Depression. Und nein, diese Krankheit ist alles andere als witzig - aber vielleicht kann man dennoch Witze darüber machen. Ein vorsichtiger Blick in der Welt von stand up tragedy und depressivem Poetry-Slam.

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzert der Münchner Philharmoniker

Leitung: Philippe Jordan Solist: Marc Bouchkov, Violine Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll; Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll Aufnahme vom 24. März 2021 in der Philharmonie im Münchner Gasteig Eigentlich hätte Valery Gergiev auch in Corona-Zeiten bei seinen Münchner Philharmonikern ein Geisterkonzert ohne Publikum dirigieren sollen, neue Quarantänebestimmungen haben seine Ausreise aus Sankt Petersburg leider verhindert. Für Gergiev konnte kurzfristig der weltweit gefragte Schweizer Dirigent Philippe Jordan gewonnen werden. Jordan, 1974 in Zürich geboren, ist seit letzten Herbst schon neuer Musikdirektor der Wiener Staatsoper und bis zum Sommer noch Musikchef der Opéra National de Paris. Aber auch auf dem symphonischen Sektor ist Jordan erfolgreich, wie zuletzt seine Chefdirigenten-Zeit bei den Wiener Symphonikern zeigte. Zu den Münchner Philharmonikern kehrte Jordan nun mit dem von Gergiev geplanten Programm zurück. Hauptwerk von Jordans Konzert war die Vierte Symphonie von Johannes Brahms, der sein symphonisches Schaffen mit einer finalen Passacaglia von fast niederschmetternder Gewalt krönte. Und im Violinkonzert von Jean Sibelius stellte Jordan zuvor ein neues Talent aus Montpellier vor, den 30-jährigen Belgier Marc Bouchkov, der nach seinem Geigenstudium an der renommierten Kronberg Academy im Taunus rasant Karriere gemacht hat. Zusammen mit Philippe Jordan und den Münchner Philharmonikern konnte Bouchkov in den weitgespannten Kantilenen des Sibelius-Konzerts schwelgen, um im Finale, das der englische Musikpublizist Donald Francis Tovey mal scherzhaft als "Polonaise für Eisbären" bezeichnet hat, all seine Virtuosität unter Beweis zu stellen.

Hörspieltipp

Heute, 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Jenseits von Eden (3/8) 2 Audios Jenseits von Eden (5/16) Jenseits von Eden (6/16) Nach dem gleichnamigen Roman von John Steinbeck Aus dem Amerikanischen von Harry Kahn Komposition: Stephanie Nilles Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus Mit Ulrich Noethen, Thomas Loibl, Maja Schöne, Matthias Bundschuh, Felix von Manteuffel, Hedi Kriegeskotte, Katja Brügger, Wilfried Dziallas, Julian Greis, Thomas Niehaus, Uli Pleßmann und Jürgen Uter NDR 2021 Cathy und Adam übersiedeln nach Kalifornien und lassen sich im Salinas-Tal nieder. Auf Adams Farm findet der aus Irland stammende Patriarch Samuel Hamilton mit seiner Weidenrute "ein ganzes Weltmeer" an Wasser. Adam will seiner schwangeren "Eva" einen "Garten Eden" errichten - doch über diesem Tal liegt etwas "Dunkles." Steinbecks Jahrhundertroman als Hörspielserie in acht Radioteilen und 16 Podcastfolgen. Weitere Informationen unter www.ndr.de/jenseitsvoneden. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Das Kreuz Zeichen des Widerspruchs und der Befreiung Arma Christi Leidenswerkzeug zur frommen Andacht Das Kalenderblatt 21.04.753 v. Chr. Gründung Roms Von Martin Trauner Das Kreuz - Zeichen des Widerspruchs und der Befreiung Autor: Christian Feldmann / Regie: Christiane Klenz Kirchengegner, feministische Theologinnen, besorgte Eltern sind sich in ihrer Abneigung gegenüber dem Kreuz einig, das sie als Symbol einer blutigen Sühnopfertheologie betrachten. Andere Christen und auch weniger religiös geprägte Freunde abendländischer Kultur schätzen das Kruzifix hingegen als Zeichen der Solidarität mit den Elenden und Verfolgten, als Trost für leidende und sterbende Menschen. Am Kreuz finden sie kein Schlachtopfer, das ein beleidigter Gott in den Tod geschickt hätte, sondern einen Bruder, der freiwillig den Preis für seine aufrührerische Botschaft zahlt. "Wo ist jetzt Gott?" wurde der jüdische Talmudgelehrte Elie Wiesel als jugendlicher Häftling in Auschwitz gefragt. Er wies auf ein Kind, das wegen der Verbreitung von Untergrundnachrichten gehenkt worden war, und antwortete: "Dort hängt er, am Galgen". Erstsendung: BR 2014 Arma Christi - Leidenswerkzeug zur frommen Andacht Autorin: Carola Zinner / Regie: Irene Schuck Die Passion Christi und sein Tod am Kreuz sind zentrale Elemente des Neuen Testaments: Gottes Sohn nimmt den Leidensweg auf sich, um die Menschheit zu erlösen. Kirchengeschichtlich geriet die Leidensmystik seit dem späten Mittelalter immer stärker in den Focus der Verehrung. Parallel dazu nahm die Präsentation der "Leidenswerkzeuge" in der christlichen Ikonographie mehr und mehr Raum ein. Kreuz und Dornenkrone, Lanze, Schwamm und Kreuzesnägel wurden zu "Arma", zu Waffen gegen Sünde und Tod. Zu den - meist sehr realistisch dargestellten - Leidenswerkzeugen zählen auch viele andere Gegenstände, darunter Schweißtuch, Leiter, Hammer, Zange, Geißel, Würfel und Fesseln. Sogar das Messerchen, mit dem einst die Beschneidung des Jesuskindes durchgeführt wurde, gehört zum großen Kreis der Dinge, die als direkt mit dem Leid Christi verbunden gelten respektive gegolten haben. Sie alle wurden in vielerlei Darstellungsformen andächtig verehrt als Symbole und reale Manifestationen des Martyriums Jesu, seines Todes - und der daraus resultierenden Erlösung der Menschheit. Erstsendung: BR 2015 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

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NDR

Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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