WDR 3 Hörspiel

Fleisch ist mein Gemüse

Fleisch ist mein Gemüse Hörspiel von und mit Heinz Strunk, Regie: Annette Berger, Produktion: WDR 2005. Heinz Strunk (Foto) spielt die Hauptrolle in dieser tragisch-komischen Autobiographie, in der er von seiner Zeit als Musiker in der Tanzkapelle "Tiffanys", die die Schützenfeste und Feuerwehrbälle der Provinz um Hamburg beschallte, eine etwas andere Bandlegende schrieb, in der es keinen Clamour, keine Coolness und definitiv keinen Sex gibt. Dafür volltrunkene Jungbauern, heruntergekomme Schlagerprominenz und Liedtexte, die mitten ins Leben führen.
Dienstag, 19:04 Uhr auf WDR3
(Bild: WDR/Noel Tosia Matoff)
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Tagestipp

Das Feature

Shop at radio-today.de Ortserkundungen West Point, Monrovia Unterwegs in einem der gefährlichsten Slums Westafrikas Von Jörn Klare Regie: Matthias Kapohl Produktion: DLF 2014 Auf einer aufgeschütteten Halbinsel nahe dem Zentrum der liberianischen Hauptstadt Monrovia leben 100 000 Menschen in zusammengeschusterten Wellblechhütten. Viele sind durch die verheerenden Bürgerkriege, die das Land zuletzt 2003 beherrschten, traumatisiert. Es ist eng, es ist laut und es stinkt. In diesem Slum namens West Point gibt es genau eine einzige funktionierende Toilette. Selbst der Anführer einer der gefürchteten Gangs wünscht sich vor allem bessere Schulen und etwas, was man medizinische Versorgung nennen könnte. Macintosh Johnson ist hier vor 34 Jahren geboren und aufgewachsen. Der Slum ist seine Heimat. Die Menschen nennen ihn Jesus von West Point. Macintosh ist zwar ein gläubiger Christ, vor allem aber kämpft er unbestechlich für ein besseres Leben in dem Slum, der seine Heimat ist. Und deswegen ist er bereit, hier einen weißen Fremden mit Mikrofon am Tag und in der Nacht zu begleiten und zu beschützen. Unterwegs in einem der gefährlichsten Slums Westafrikas
Heute 19:15 Uhr auf Deutschlandfunk

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Konzerttipp des Tages

NDR Blue In Concert Jazz

Shop at radio-today.de Das tägliche Radiokonzert Hier haben die Live-Aufnahmen des NDR und der ARD ihren festen Platz: die Konzertreihe im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg, Jazzfestivals wie die JazzBaltica, die Eldenaer Jazz Evenings und Elbjazz.
Heute 23:05 Uhr auf NDR Blue

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Hörspieltipp des Tages

SWR2 Tandem

Zu einer anderen Jahreszeit. Vielleicht. Hörspiel von Agnes Gerstenberg Regie: Maidon Bader (Produktion: SWR 2015) Paul lebt alleine in der Anonymität einer Großstadt und arbeitet als Fahrradkurier. Beim nächtlichen Joggen im Park findet er eine junge Frau, die nackt und hilflos im Schnee liegt. Er nimmt sie mit in seine Wohnung. Aber am nächsten Morgen ist sie verschwunden, und es scheint, als sei sie nie da gewesen. Paul versucht, sein Leben weiterzuleben wie bisher, doch dann glaubt er die junge Frau in einer Studentin wiederzuerkennen. Argwöhnisch beobachtet von seinem Vermieter, geht er auf die Suche nach dem, was wirklich geschehen ist, und heftet sich an die Fersen der Fremden.
Heute 19:20 Uhr auf SWR2

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Featuretipp des Tages

radioWissen am Nachmittag

Shop at radio-today.de Literaten auf Reisen Ilija Trojanow - Der Welten sammelt Autorin: Renate Kiesewetter / Regie: Petra Herrmann Er ist ein "Weltensammler". Der hochgelobte Roman über den britischen Reisenden Richard Francis Burton brachte dem Schriftsteller Ilija Trojanow 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse. Inzwischen ist Trojanow fest etabliert im Literatur- und Kulturbetrieb. Der Schriftsteller, Übersetzer und Verleger Trojanow sammelt Welten auf jeder Station seines Lebens. Aus einer bulgarischen Familie stammend, floh er mit sechs Jahren über Italien nach Deutschland, wo die Familie politisches Asyl erhielt. Weitere Stationen: Nairobi, Kenia, Marquartstein, Nairobi, Paris, München, Mumbai, Indien, Mekka, Kapstadt, Südafrika, zurück nach Deutschland. Dort alarmiert von dem "Angriff auf die Freiheit" - so der Titel seines Buches 2009 gemeinsam mit Juli Zeh gegen zunehmende Überwachungspraktiken von Staaten und Geheimdiensten - ist er außerdem prominenter politischer Aktivist gegen das Eindringen des Staates in die Privatsphäre der Bürger und den zunehmenden Abbau ihrer bürgerlichen Rechte. Adelbert von Chamisso - Poet auf Weltreise Autorin: Henrike Leohardt / Regie: Martin Trauner Ein Beobachter in der Fremde. "Ich trage die Augen nicht, wie die Schnekken, nach innen gekehrt, sondern nach außen ...". Mit 15 Jahren, 1796, war Adelbert von Chamisso als Sohn einer altadeligen französischen Emigrantenfamilie nach Berlin gekommen, wo er half, die Familie mit Porzellanmalen über Wasser zu halten, das er schon in der Heimat - "für alle Fälle" - gelernt hatte. Hinschauen konnte er und - zuhören. Er begann Deutsch zu lernen, zu sprechen, zu schreiben. Die Sprache wurde seine Heimat. Seine Gedichte und "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" machten ihn zu einem der berühmtesten Dichter seiner Zeit. Und auch als Naturforscher wurde er bekannt (wie Schlemihl). Mit der russischen Brigg "Rurik" reiste er 1815-18 so ziemlich um die Welt. Einer, der hinschaut, genauer als die meisten seiner Zeitgenossen. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann
Heute 15:05 Uhr auf Bayern 2

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: Guten Morgen Bayern WDR4: WDR 4 Mein Morgen Bayern 1: Bayern 1 am Morgen bigFM: DEUTSCHLANDS BIGGSTE MORNINGSHOW Deutschlandfunk: Presseschau BR-Klassik: Allegro 104.6 RTL Berlin: Arno & die MC SR1 Europawelle Saar: Der Morgen im Saarland Radio Regenbogen: VOM AUFSTEH'N BIS ZEHN! BB RADIO: Kaiser und Co. - Die BB RADIO Morgenshow. SR3 Saarlandwelle: Guten Morgen Bayern 3: Die Ferien-Frühaufdreher Eins Live: 1LIVE Kammel und Kühler Bayern 2: radioWelt Deutschlandfunk Kultur: Nachrichten

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Wolfgang Hörner, Tobias Roth, Peter Wawerzinek: Extrempoesie - 30.07.2017

Bild: Bayerischer Rundfunk Mit Wolfgang Hörner, Tobias Roth, Peter Wawerzinek / Realisation: Stefanie Ramb / BR 2017 // Regelbruch, Entgrenzung, Verabschiedung von Form und Sinn, Zertrümmerung der Sprache - das sind Eigenarten von Poesie, die man gemeinhin mit der Moderne in Verbindung bringt. Allerdings gab es die Moderne schon vor der Moderne, Hunderte von Jahren vorher. Seit dem Mittelalter feiert das Sinn- und Zwecklose Urständ, und es wird mit anarchischer Lust Sprache gehäckselt und rekombiniert. Konventionen werden gesprengt, Sprachen vermischt, Sprachen neu erfunden und Klanggedichte allein um des Klangs Willen intoniert. Auf der Reise durch die Extrempoesie geht es aber nicht um eine stringente Literaturgeschichte oder den Nachweis einer Entwicklung, die beispielsweise im klassischen Dadaismus Zürichs seine Vollendung findet...
(Bild: Bayerischer Rundfunk)
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