Spezialtipp

Belcea Quartett

Bild: SWR/Salzburger Festspiele/Marco Borggreve

Freitag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Belcea Quartett

Belcea Quartett

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Orphée mécanique Von Felix Kubin Mit Lars Rudolph, Charlotte Crome, Traugott Buhre, Marlen Diekhoff und anderen Komposition und Realisation: Felix Kubin BR 2006/2012 "Erinnert ihr euch noch an den Lärm der Welt?" Orpheus, Sohn eines Erfinders und einer Sängerin, wird für seine exzentrischen Konzerte gefeiert. Sein Instrument, das Psykotron, kann Gedankenströme unmittelbar in elektronische Signale aus Musik, Geräuschen und Sprache verwandeln. Zusammen mit seiner großen Liebe Eura führt Orpheus ein unbekümmertes Dandy-Dasein, bis eines Tages die Stadt von einer unheimlichen Krankheit heimgesucht wird, der auch Eura zum Opfer fällt. Betäubt vom Schmerz beschließt Orpheus, sie aus der Welt der Toten zurückzuholen. Felix Kubin entwickelte seine Neufassung des antiken Orpheus-Mythos" in Anlehnung an Dino Buzzatis ungewöhnlichen Pop-Art-Comic Orphi und Eura, mit dem der italienische Autor und Zeichner 1968 kurz vor seinem Tod ein modernes Spätwerk geschaffen hatte. Aus dem handlungsorientierten Comic hat Kubin ein assoziatives Hörspiel collagiert. Von Sänger und Schauspieler Lars Rudolph performte "Songs mit Ohrwurmqualität ragen aus der Erzählung des Mythos heraus und treiben sie akustisch und inhaltlich vor sich her." (Aus der Jurybegründung Hörspiel des Jahres 2012) Felix Kubin, geb. 1969 in Hamburg, Musiker, Komponist, Autor. Weitere BR-Hörspiele Orpheus" Psykotron (mit Dino Buzzati, 2006), Phantomspeisung (2017).

Konzerttipp

Heute, 22:04 Uhr WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

Liederlounge live mit Timm Beckmann (2) Mit Sebastian Krämer und "Spark - die klassische Band" Aufnahme vom 29. September aus der Zeche Carl, Essen

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Nacht und Neumond Von Bodo Traber Mit: Jörg Buttgereit, Yvette Coetzee-Hannemann, Cathlen Gawlich, Oliver Stritzel, Barnaby Metschurat, Josefin Hagen, Norman Matt u. a. Komposition: André Abshagen Regie: Bodo Traber (Produktion: WDR 2018) Drei Personen erwachen im Dunkeln in einem menschenleeren Bus: Banker Robert, Richter Albert, Schauspielerin Ellie. Sie stehen auf einer Brücke, die sich auf beiden Seiten ins Nirgendwo erstreckt. Als sie auf ein fernes Licht zugehen, beginnen die Alpträume - oder sind es Erinnerungen? Robert und seine Frau Nina gelangen an eine fantastische App, mit der sie die absolute Macht über einen anderen, realen Menschen erhalten. Je nach Laune der beiden hat dieser Mensch jetzt plötzlich Glück oder Unglück. Aber wohin soll dieses Götterspiel führen? Und warum benimmt sich Ellies Schwester merkwürdig?

Featuretipp

Heute, 19:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

Der Kuss der Schönheit Taormina und die Erotik einer Stadt Von Andreas Pehl Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Es ist ein bisschen das Neuschwanstein Siziliens: Taormina. Berühmt ist der spektakuläre Blick aus dem griechischen Theater über die Bucht von Giardini Naxos auf den Vulkan Ätna. Der Massentourismus hat die Stadt heute fest in der Hand. Doch im 19. Jahrhundert war Taormina die Muse für Literaten, Maler und Musiker. Der Fotograf van Gloeden machte die Jungen der Stadt berühmt, die er, hart an der Grenze zwischen Aktkunst und Pornografie nackt vor antiken Säulen posieren ließ. Hier wurde D. H. Lawrence durch eine Affäre seiner Frau mit einem Eselstreiber zum Skandalroman "Lady Chatterlys Lover" inspiriert, hier adoptierte 1908 zum ersten Mal ein schwules Paar ein Kind. Richard Wagner, Karol Szymanowski und Ernst Boehe genossen ihre Tage in der vibrierenden Stadt, Richard Strauss komponierte hier an "Guntram" und "Daphne". Und Johannes Brahms fand in Taormina "die sonnige Gegenwart voll Luft und Pracht und die hehre Vergangenheit, einander wie Schwestern in einem Kuss der Schönheit, den das Herz nicht vergessen kann". Wenn heute am Abend endlich etwas Ruhe einkehrt, dann kommen die Einheimischen aus ihren Häusern zur Passeggiata, dem allabendlichen Spaziergang. Und dann kann man die Erotik der Stadt unterhalb des Monte Venere, des Venusberges, immer noch ein bisschen spüren, die einst die Künstler so inspirierte, meint Andreas Pehl.

Podcast

Deutschlandfunk

Gekippte Parität - Interview mit Jelena von Achenbach, Brandenburger Landtag

Autor: Heinrich, Daniel Sendung: Das war der Tag

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Hörspiel-Download

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Wolfsspuren

Jeder in Frankreich kennt die Legende der "Bestie von Gévaudan". Eine Serie grausamer Morde kündet von ihrer Rückkehr. Selbst der rationale Verstand eines C. Auguste Dupin kommt beim Anblick der dahingeschlachteten Opfer an seine Grenzen. Zusammen mit seinem Freund und Chronisten Edgar Allan Poe wagt er es dennoch der blutigen Spur zu folgen, die sie in dunkle Abgründe blicken lässt.

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