Features

Mittwoch 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Das postfaktische Zeitalter

Von der Degradierung der Wissenschaft (3). Gestaltung: Ulla Ebner Noch nie waren Menschen so gebildet wie heute. Noch nie war Wissen so leicht zugänglich für alle. Und dennoch werden Falschmeldungen und Verschwörungstheorien zu einem wachsenden Problem für unsere Demokratien. Sie beeinflussen Wahlen, verstärken die Polarisierung von Gesellschaften und lassen exzentrische Politiker an die Macht kommen, die bewusst ihre eigenen Parallelrealitäten erschaffen. Als ein Wendepunkt wird hier das Jahr 2016 gesehen: das Jahr, in dem Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen gewann. Im selben Jahr erklärte das Oxford Dictionary den Begriff "Post-Truth" zum Wort des Jahres, in Deutschland erhielt das Wort "postfaktisch" den gleichen Titel. Laut Washington Post verbreitete Trump in den ersten 1.000 Tagen seiner Amtszeit mehr als 13.400 Unwahrheiten. Doch, gelogen wurde in der Politik vermutlich seit es sie gibt. Was also ist das Neue am Phänomen der postfaktischen Demokratie? Auffällig ist, dass sich Politiker wie Trump oder Putin gar nicht darum kümmern, ob ihre Lügen auffliegen. Tatsachen verdrehen ist zur Machtdemonstration geworden: ich entscheide, was wahr oder falsch ist. Sich offen zur einen oder anderen "Wahrheit" zu bekennen, wird Ausdruck einer bestimmten politischen Identität. Vorsätzlich diskreditieren politische Akteure wissenschaftliche Forschung, wenn diese ihren Interessen widerspricht. Stichwort Klimawandel. Der politische Kampf gegen Klimaforscher und andere Wissenschafter hat Methode. Die Erdölindustrie finanziert gezielt konservative Think Tanks, um angebliche Experten in die Medien zu bringen, die fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über Treibhausgase in Frage stellen. Vorlage dafür war eine Kampagne der Tabakindustrie in den 1950ern. Diese versuchte jahrelang, in der Öffentlichkeit Zweifel darüber zu schüren, ob Rauchen tatsächlich krebserregend sei. Neu ist auch die massive Verbreitung von "Fake News" über das Internet. Eine unüberschaubare Fülle an Informationen macht es den Menschen schwer, seriöse Berichte von Halbwahrheiten und Lügen zu unterscheiden. Auf Social Media bekommt Aufmerksamkeit, wer am schrillsten ist und am meisten emotionalisiert. Das ist kein Zufall. Die Algorithmen dieser Netzwerke wurden unter Einbindung von Psychologen entwickelt, die untersucht haben, was es braucht, damit wir möglichst lang in den Netzwerken verweilen. Zahlreiche Faktencheck-Projekte gehen mittlerweile den Falschmeldungen nach und bemühen sich, Richtigstellungen im Netz zu verbreiten. Mit mäßigem Erfolg. Manchmal können diese Versuche sogar das Gegenteil bewirken: sie erzeugen bei deren Anhängern ein "Jetzt erst recht"-Gefühl, den sogenannten Backfire-Effekt. Denn Informationen, die nicht in unser Weltbild passen, erzeugen bei uns eine kognitive Dissonanz, ein Gefühl der Verstörung. Wie kann man dieses Phänomen also bekämpfen? Ein Radiokolleg über alternative Fakten, gefühlte Wahrheiten und die Zukunft unserer Demokratie. Die Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

Mittwoch 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Midlife Crisis Mehr als ein Mythos? Wandel in der Lebensmitte Die Wechseljahre Das Kalenderblatt 29.1.1929 Papierwerke Nürnberg melden Tempo zum Patent an Von Regian Fanderl Midlife Crisis - mehr als ein Mythos? Autorin: Hanna Dragon / Regie: Die Haut verliert ihre Spannkraft. Das Haar ergraut. Und die Gelenke machen sich bemerkbar. Mitten im Leben wird man sich seiner Vergänglichkeit bewusst und hinterfragt die eigene Biographie. Habe ich bisher richtig gelebt? Kommt da noch was? Midlife-Crisis lautet die Bezeichnung für jene Lebensphase, die von Verunsicherung und Selbstzweifeln geprägt ist. Anfangs wurde sie vor allem auf Männer bezogen. Da ist das Klischee des Mitvierzigers, der sich ein Motorrad und eine junge Freundin zulegt. Bei Frauen schob man die Unzufriedenheit in der Lebensmitte auf die Menopause. Die Frauenbewegung in den 70ern gab dem Begriff eine neue, politische Dimension. Er stand für die Sinneskrise der Frauen, die - um ihre beruflichen Entwicklungschancen gebracht - die klassische Rollenverteilung nicht mehr hinnehmen wollten. Gibt es die Midlife Crisis wirklich? Oder ist sie ein gesellschaftliches Erklärungskonstrukt? Eine Sendung über den Wandel in der Lebensmitte mit Reflexionen über die Frage: Wie wird aus einer Umbruchphase eine Chance? Wandel in der Lebensmitte - die Wechseljahre Autorin: Christina Teuthorn-Mohr / Regie: Christiane Klenz Hitzewallungen, Schlafstörungen, unregelmäßige Menstruation - das sind meist die ersten körperlichen Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre bei Frauen. Wenn die fruchtbare Phase endet, stellt sich der komplette Hormonhaushalt um. Frauen werden durch ihren Körper unmittelbar mit dem Älterwerden konfrontiert - stärker als Männer. Die spüren vor allem, dass ihre Leistungsfähigkeit abnimmt und sie mehr Ruhe brauchen. Für beide Geschlechter sind die Wechseljahre eine Zeit des Wandels und der Veränderung - nicht nur auf körperlicher, sondern vor allem auch auf seelischer und geistiger Ebene. "Was will ich wirklich vom Leben?" ist eine Frage. Ebenso gilt es, der Angst vor dem Älterwerden ins Auge zu sehen. Das ist besonders schwierig in einer Gesellschaft, in der Jugendlichkeit, Schönheit, Fitness und Top-Leistung vorherrschende Ideale sind und in der nur wenige "weise Alte" als Vorbilder dienen. In anderen Kulturen fällt Menschen der Übertritt in die nächste Lebensphase leichter - etwa in Japan, wo der älteren Generation viel Respekt entgegen gebracht wird. Hier lässt sich beobachten: Wechseljahre müssen keine Leidensjahre sein. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Susanne Poelchau

Mittwoch 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Mehr Tabu als Sex?

Die Menstruation im Porträt (3). Gestaltung: Tanja Rogaunig Die Periode, die Regel, meine Tage, Besuch von Tante Rosa, Erdbeerwoche, Los Wochos. Die Menstruation betrifft die Hälfte der Menschheit. Trotzdem wird sie nur selten bei ihrem Namen genannt. Nach wie vor wird über die Monatsblutung mehr peinlich geschwiegen als offen gesprochen. In ihrer vierteiligen Radiokolleg-Reihe über die Menstruation stellt sich Tanja Rogaunig die Frage, warum das so ist und was während der Tage im Körper eigentlich passiert. Sie spricht mit Gynäkologen über Regelschmerzen und fragt nach, wie harmlos es ist, die Monatsblutung mit der Pille ganz zu unterdrücken. Mädchen und Frauen erzählen über ihre erste Regel, über Stimmungs- und Leistungsschwankungen, bevorzugte Hygieneartikel und Sex während der "kritischen Tage". Dass über die Regel nicht gesprochen wird, hat lange Tradition. Bereits das Alte Testament deklarierte die Menstruation als Unreinheit, der mit strengen Auflagen zu begegnen sei: "Hat eine Frau Blutfluss und ist solches Blut an ihrem Körper, soll sie sieben Tage lang in der Unreinheit ihrer Regel verbleiben. Wer sie berührt, ist unrein bis zum Abend". (Buch Levitikus, Kapitel 15) Auch in anderen religiösen Schriften wird die menstruierende Frau als unrein und damit tabu erklärt, was ihren Ausschluss aus dem religiösen und sozialen Leben bedeutet. In Indien ist Frauen im gebärfähigen Alter der Zutritt zu vielen Tempeln nach wie vor verboten. Außerdem werden sie, wie auch in manchen Gegenden Nepals, während ihrer Tage in Menstruationshütten verbannt. In Europa griff im 20. Jahrhundert die Intimhygiene-Industrie das Reinheitsgebot auf. Binden und Tampons wurden mit Slogans wie "sauber und sicher" beworben. Nach wie vor wird Diskretion großgeschrieben. Anstelle von Menstruationsblut ist es in Werbespots üblich eine blaue Ersatzflüssigkeit zu zeigen. Vor allem Hersteller von nachhaltigen Damenhygieneprodukten wie Bio- Binden oder Menstruationstassen bemühen sich seit einigen Jahren um eine schambefreite und offene Kommunikation: "Menstruation ist normal. Sie zu zeigen sollte es ebenso sein", lautet etwa ein Slogan. Auf Social-Media-Kanälen rufen Aktivistinnen unter dem Hashtag #periodpride zu einem stolzen Umgang mit der Periode auf. Frei von Scham und Tabus ist das Thema aber noch nicht. Erst 2019 wurde in sozialen Netzwerken gegen ein Menstruations-Emoticon in Form eines roten Bluttropfens protestiert. Und eine repräsentative Umfrage der Wiener Menstruations-Informationsplattform "Erdbeerwoche" unter 1.100 österreichischen Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren aus dem Jahr 2017 ergab nicht nur gewaltige Wissenslücken rund um das Thema Menstruation, sondern förderte auch ein negatives Bild der Regel zutage. 60 Prozent der Mädchen gaben an, eine negative Einstellung zu ihrer Menstruation zu haben und 70 Prozent der Burschen fanden das Thema "unwichtig" und "peinlich".

Mittwoch 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Beethovens "Fidelio"

Klingende Revolution und /oder Manifest bedingungsloser Liebe? (3). Gestaltung: Gerhard Krammer Nicht gerade einfach war sie, die Entstehung der Oper "Fidelio" von Ludwig van Beethoven. Drei Versionen, vier Ouvertüren - heute würde man diese moderne Genese als "work in progress" bezeichnen. Was - neben künstlerischen Motiven - zusätzlich hinter diesem Prozess stand, versucht dieses Radiokolleg anlässlich des bevorstehenden Ö1-Beethoventages am 1. Februar 2020 aufzuzeigen. Das in den Jahren der Fidelio-Entstehung bestimmende gesellschaftlich einschneidende wie nachhaltig verändernde Ereignis war die französische Revolution. Diese Veränderungen fanden ihren Ausdruck auch in der Kunst. Und ging es bei Mozarts "Le Nozze di Figaro" um das Recht auf körperliche Liebe durch Macht, so steht Fidelio für die erschütternden Veränderungen in der Gesellschaft, die revolutionäre Sprengkraft der Freiheit, den Fall der Fesseln der Unterdrückung und der Willkür. Beethoven schreibt Musik aus der Aufklärung heraus. Mehr noch, er führt uns in die Weiten des Erhabenen, mit einer davor noch nie dagewesenen Sprache. Beethoven schafft hier - auch dank des Librettos von Joseph Sonnleitner nach der Vorlage von Jean-Nicolas Bouilly - ein Plädoyer für Liebe. Heute mögen solche Begriffe mit zu viel Pathos verknüpft sein. Schaut man aber auf die Substanz, so bietet sich Fidelio auch den Menschen im 21. Jahrhundert als Gesellschafts- und Lebensentwurf an, den zu reflektieren man sich zumindest ein wenig Zeit nehmen sollte. Auch um zu erspüren, ob etwas Allgemeingültiges auch noch 250 Jahre nach Beethovens Geburtstag zu uns durchdringen kann, uns durchdringen kann. Aus historischen Dokumenten und Berichten, philosophischen und historischen Positionen von Hector Berlioz bis Theodor W. Adorno, aktuellen Produktionen und Aufnahmen von Wiener Staatsoper, Theater an der Wien bis zum Freiburger Barockorchester - Momentaufnahmen eines zeitlosen Kunstwerkes, dem noch immer eine faszinierende Magie innewohnt. Gestaltung: Gerhard Krammer

Mittwoch 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Geheimnis der Mythen Metaphern von Ursprung und Wandel Der Yeti Bär, Primat oder Mythos? Das Kalenderblatt 29.1.1929 Papierwerke Nürnberg melden Tempo zum Patent an Von Regina Fanderl Geheimnis der Mythen - Metaphern von Ursprung und Wandel Autor: Geseko von Lüpke / Regie: Eva Demmelhuber Wir kennen sie als Schöpfungserzählungen vom Anfang der Zeit, antike Götter-Legenden, eigenartige Erzählungen mit rätselhaften Bildern voll suggestiver Kraft, die uns emotional tief erfassen: die Mythen der Welt. Zu allen Zeiten entstanden in allen Kulturen der Welt Geschichten über die Geheimnisse des Lebens, die dem Individuum Orientierung und Sinn gaben und seine persönliche Biographie anbinden sollte an die Geschichten von Göttern und Helden, Drachen und Ungeheuern, Weltbildern und Religionen. Mythen sind keine normalen Geschichten, sondern ineinander verschlungene Metaphernströme, die voller Widersprüche sein können, aber immer zeigen, dass Wandel möglich ist. Sie liefern den Menschen Symbole und Modelle für eigene Konflikte, Übergänge und "Drachenkämpfe" . Dabei sind Mythen faszinierend und gefährlich zugleich. Sie sprechen das Unterbewusstsein an, können leicht missbraucht werden und zu politischem und religiösem Extremismus und Fundamentalismus führen. Zugleich kann der Verlust von Mythen in der modernen Welt zu Sinnverlust und Oberflächlichkeit führen. Heute kennen wir Mythen fast nur noch aus dem Kino und der Literatur. Doch wir müssen ihr Geheimnis, ihre Kraft, Schönheit und Gefahr kennen, um nicht zu ihrem Opfer zu werden. Der Yeti - Bär, Primat oder Mythos? Autor und Regie: Frank Halbach Gibt es ihn wirklich? Den Yeti? Den sagenumwobenen Schneemenschen? Fast drei Meter groß und an die 200 Kilogramm schwer soll er sein, berichten Augenzeugen, die ihn gesehen haben wollen. Seine angeblichen Fußabdrücke sind fotografiert worden, und unterschiedliche Expeditionen folgten der Fährte im Himalaja bis in eine Höhe von 7.000 Metern. Man vermutete einen prähistorischen Menschenaffen in ihm, einen Urmenschen, flüchtige Einheimische oder einen Bären. Eine überraschende Entdeckung europäischer Bergsteiger oder Zoologen ist der Yeti übrigens keineswegs. Die Bewohner des Himalaja kennen ihn schon lange: Als "yeh-teh", "Migö", "Lmung", "Chumung" oder "Gang Mi" ist er seit jeher Gegenstand von Geschichten, Sagen und Legenden der Menschen rund um das "Dach der Welt". Doch auch ihre Vorstellungen vom Yeti sind so vielfältig wie es ethnische Gruppen rund um den Himalaja gibt: Schnee- oder Berggeist, ein Jagdgott oder ein Dämon soll er sein. Und im buddhistischen Kloster von Khumjung im nepalesischen Khumbu kann gar ein Yeti-Skalp besichtigt werden. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

Mittwoch 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Der wiederentdeckte Nationalheld Dschingis Khan und die postsowjetische Mongolei Von Ulrich Land Seine Reiterheere waren gefürchtet. Sein Weltreich erstreckte sich von Ostasien bis Europa. In der Sowjetzeit war er verfemt. Inzwischen hat die Mongolei Dschingis Khan wiederentdeckt. Der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums vor 30 Jahren hatte nicht nur in Europa tiefgreifende Folgen. Auch in Weltregionen, die heute selten europäische Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Mongolei - das Land zwischen China und Russland - war plötzlich befreit von der sowjetischen Vorherrschaft. Und entdeckte seine alte Geschichte wieder. Wie in Ungarn, Polen oder Serbien haben alte nationale Mythen wieder Konjunktur. Dschingis Khan, der legendäre und von den mittelalterlichen Europäern gefürchtete Mongolenherrscher, wird wieder als Nationalheld verehrt. Ulrich Land spürt der Geschichte und dem Mythos des Nationalhelden nach, der für einen kurzen Moment der Weltgeschichte das größte Reich aller Zeiten erobert hatte.

Mittwoch 22:00 Uhr MDR KULTUR

Wolken, Wind und Wetterwarte

Von Tristan Vostry (Wiederholung) Ein Wandel vollzieht sich - Die Wetterbeobachtung in Deutschland wird langsam aber sicher automatisiert und computerisiert. Aber während die Techniken der Datenerfassung, der Klassifizierung, Einschätzung und Vorhersage des Wetters immer präziser und zuverlässiger werden, verhält sich das Wetter selbst immer extremer - als wolle es sich mit aller Kraft gegen seine Zähmung wehren. Das Feature erzählt von der Gewalt und der Poesie des Wetters, von der Geschichte und Systematik seiner Beobachtung und Messung, von der Faszination und dem Wandel eines Berufs. Der Autor harrt mit dem dienstältesten Wetterwart auf dem Brocken aus bei tosendem Sturm in Schnee und Eis, schlägt nach bei Wetterkundler Goethe und sortiert die Datenflut moderner Meteorologie. Tristan Vostry, 1979 in Erfurt geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf. Regieassistenz bei Theater und Film in Köln, Berlin, Hamburg. Studium der Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar mit dem Schwerpunkt Experimentelles Radio bei Prof. Nathalie Singer. Auslandsstudium Filmregie in Marseille, 2012 Abschluss Master of Fine Arts. Sein Stück "Ins Wasser" (geschrieben zusammen mit Christian Udo Eichner, gesprochen von Thomas Thieme) gewann 2012 den Preis "Premiere im Netz" der ARD und den ersten Preis des Leipziger Hörspielsommers. Tristan Vostry lebt als Hörspielmacher, Fotograf und Medienkünstler in Weimar. Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2016 Sprecher: Hedi Kriegeskotte - Erzählerin Tilmar Kuhn - Zitator (58 Min.)

Mittwoch 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Retouren-Glück: Gekauft. Zurück! Von Ulrich Land und Jörg Marksteiner (Produktion: WDR 2020) Einkaufen, aber nicht behalten: 280 Millionen Pakete schicken Kunden im Jahr zurück. Die Retouren sind die Kehrseite des Onlinehandels. Die Kosten gehen in die Milliarden. Von den ökologischen Folgen ganz zu schweigen. Der Handel macht es den Kunden bewusst bequem: Was nicht passt oder gefällt, geht zurück. Forscher sprechen von einem "simulierten Konsum". Gleichzeitig treiben die Shops enormen technischen und finanziellen Aufwand, damit weniger zurückgeschickt wird. Bislang vergeblich. Was hilft wirklich gegen Retouren? Was wird aus den Artikeln, und warum ist Spenden teurer als Vernichten?

Mittwoch 22:04 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Wolken, Wind und Wetterwarte Von Tristan Vostry Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2016

Mittwoch 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Das postfaktische Zeitalter. Von der Degradierung der Wissenschaft (3). Gestaltung: Ulla Ebner Mehr Tabu als Sex? Die Menstruation im Porträt (3). Gestaltung: Tanja Rogaunig Beethovens "Fidelio". Klingende Revolution und /oder Manifest bedingungsloser Liebe? (3) Gestaltung: Gerhard Krammer

Mittwoch 22:30 Uhr HR2

Jazzfacts

What"s going on? - Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Neues aus der Klangwerkstatt vom hr-Jazzensemble Quirlig, unberechenbar und hoffentlich integrierbar - Neues aus der Sound-Werkstatt vom hr-Jazzensemble

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