Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Kontext - Sachbücher und Themen

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Häuser und Träume". Die Schriftstellerin Verena Mermer über ihre Erinnerungen an Aserbaidschan "häuser und träume werden dort schneller abgetragen als kleidung. keine sandfarbenen bauten, keine fliesen, keine boutiquen. graue oder andersfarbig gestrichene häuser; aufgerissenes graues pflaster, aus dem hie und da gräser sprießen; eckläden und zitronenverkäuferinnen." - So hat die österreichische Schriftstellerin Verena Mermer in ihrem Roman "die stimme über den dächern" das Jugendstilviertel Bakus, der Hauptstadt von Aserbaidschan, beschrieben. 2011 hat Verena Mermer als Sprachlehrerin ein halbes Jahr in Aserbaidschan verbracht und erinnert sich in ihren "Gedanken für den Tag" im Rahmen des Ö1-Schwerpunktes Nebenan: Erkundungen in Europas Nachbarschaft - Aserbaidschan an die Erlebnisse dieser Zeit: an Kameras in Klassenzimmern und Geheimdienstmitarbeitern vor der Tür, an selbstbewusste Studentinnen und ihre Gedanken zu Jungfräulichkeit, an Bagger, die Zeugen der Vergangenheit vernichten, an muslimische Gebete, die Menschen Halt geben und das Frühlingsfest Nouruz, das von Streitenden verlangt, sich öffentlich auszusöhnen. Verena Mermer begibt sich in ihren "Gedanken für den Tag" auf einen sehr persönlichen Streifzug durch ein vielfältiges Land im Kaukasus. Gestaltung: Alexandra Mantler

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Renate Burtscher. Eine wirkliche Schwester und eine erfundene, eine weitgereiste Klaviervirtuosin namens Marie Moke-Pleyel und ein Toast auf die Gesundheit. Als Joseph Haydn 1792 in England weilt, will er unbedingt seinen Musikerkollegen und weltberühmten Astronomen und Entdecker des Planeten Uranus, nämlich William Herschel, in dessen Observatorium in der altehrwürdigen Kleinstadt Slough besuchen. Die Legende sagt, Haydn sei vom Blick in den Kosmos so überwältigt gewesen, dass dies die Inspiration für das Oratorium "Die Schöpfung" gewesen sei. Nur die beiden sind einander damals gar nicht begegnet ...

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Ein gefährdetes Ökosystem mit langer Geschichte. Der Paläontologe Martin Zuschin über Korallenriffe. Teil 5: Der CO2-Anstieg und die Übersäuerung der Meere Gestaltung: Thomas Thaler Korallenriffe gehören zu den vielfältigsten Lebensräumen der Erde. Dabei gedeihen sie besonders dort, wo das umgebende Meerwasser wenige Nährstoffe enthält. Das ist möglich, weil die Korallentiere in Symbiose mit speziellen Algen leben. Diese Lebensgemeinschaft und ihre Ausscheidungsprodukte sind die Grundlage für die komplexen Nahrungsnetze im Riff und damit für die bunte Vielfalt. Betrachtet man geologische Zeiträume, sind zahlreiche Riffsysteme bekannt. Neben Korallen waren es etwa auch Schwämme und Muscheln, die über lange Zeiträume riesige Felsformationen aufbauten. Besonders in Zeiten, in denen der CO2-Gehalt in der Atmosphäre anstieg, verschwanden die Riffe. Teilweise dauerte es Millionen von Jahren, bis neue Lebensgemeinschaften auftraten, die geologisch relevante Formationen bildeten. Martin Zuschin und sein Team vergleichen am Roten Meer den Fossilbefund von vor 125.000 Jahren - der letzten großen Warmzeit - mit der heutigen Situation. Da sich das Land langsam hebt, befinden sich die fossilen Riffe im Projektgebiet vielfach wenige Meter über der Wasseroberfläche und die lebenden Riffe direkt darunter. Im aktuellen Forschungsprojekt geht es darum, die jeweilige Artenzusammensetzung zu erfassen. Ein vorläufiger Befund lässt vermuten, dass viele Korallen ihren Schwerpunkt nach Norden verlagern, wenn es wärmer wird. Denn viele Korallenarten brauchen zwar hohe Wassertemperaturen, reagieren aber sehr empfindlich auf geringe Temperaturanstiege. Welche Auswirkungen die durch den CO2-Anstieg verursachte Versauerung der Meere haben wird, lässt sich noch nicht sagen. Die Bildung von Kalkskeletten und damit der Riffaufbau wird aber sicher gebremst, weil im sauren Wasser weniger Calcium-Ionen verfügbar sind.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Was wurde aus...? - Ö1-Talente und ihr Weg: Der Geiger Florian Willeitner, die Trompeterin Selina Ott, der Pianist Philipp Scheucher und die Geigerin Julia Lacherstorfer. Präsentation: Eva Teimel Einmal im Monat öffnet die Intrada die "Ö1-Talentebörse" und stellt junge Musikerinnen und Musiker vor, die an einer der heimischen Musikuniversitäten studieren. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Ö1-Talente präsentiert, die künstlerisch ein sehr weites Spektrum verfolgen. Wir werfen einen Blick auf vier "ehemalige" Ö1-Talente und sehen uns an, welche Projekte sie aktuell verfolgen. Im Fokus stehen der Geiger Florian Willeitner (ehemals Student am Mozarteum Salzburg), die Trompeterin Selina Ott (Studentin der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien), der Pianist Philipp Scheucher (ehemals Student an der Kunstuniversität Graz) und die Geigerin Julia Lacherstorfer (ehemals Studentin an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz).

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Herzklappen von Johnson Johnson". Von Valerie Fritsch. Es liest Ninja Reichert. Wie wird ein Kind zum Menschen, zu einem mitfühlenden sozialen Wesen, wenn es die Verwundbarkeit nicht kennt? Kann doch Alma und Friedrichs Kind keinen Schmerz empfinden. In ständiger Sorge um ihren Jungen, ist es vor allem Alma, die ihn unaufhörlich auf körperliche Unversehrtheit kontrolliert. Halt findet Alma bei ihrer Großmutter, die jetzt, hochbetagt und bettlägerig, zu erzählen beginnt: vom Aufwachsen im Krieg, von Flucht, Hunger und der Kriegsgefangenschaft des Großvaters. Mit dem Kind auf dem Schoß, das keinen Schmerz kennt, sitzt Alma am Bett der Schwerkranken, die sich nichts mehr wünscht, als ihren Schmerz zu überwinden. In den so lange verschwiegenen Geschichten der Großmutter findet die junge Frau eine Erklärung für ihre scheinbar grundlosen Gefühle der Schuld, Ohnmacht und Verlorenheit. "Stets fühlte sie sich um etwas betrogen, von dem sie nicht recht wusste, was es war - als prallte sie ab an der Wirklichkeit". Familiengeheimnisse und die unsichtbaren Fäden der Verstrickung greift Valerie Fritsch in ihrem zweiten Roman auf, fragt nach dem Wesen des Mitgefühls, das unser aller Leben bestimmt. Valerie Fritsch, geboren 1989 in Graz, ist Schriftstellerin, Polaroidfotografin und Reisende. Für die Recherche ihres neuen Romans tourte sie 16.000 Kilometer mit dem Auto von Graz nach Kasachstan. Mit ihrem Debüt "Winters Garten" war sie 2015 auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und erhielt im selben Jahr neben zwei Auszeichnungen beim Ingeborg-Bachmann-Wettlesen auch den Peter Rosegger Literaturpreis des Landes Steiermark. Gestaltung: Ilse Amenitsch

11.25 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 Dschi Dsche-i Dschunior Gestaltung: Stephan Pokorny 1979, anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen ?Jahr des Kindes?, konnte Dschi Dsche-i Dschunior, den Christine Nöstlinger schon länger konzipiert hatte, für den sich aber bis dahin kein Sendeplatz im ORF gefunden hatte, das Licht der Radio-Welt erblicken. Der gewitzte Fürsprecher der Kinder, dem an ?altmodischen? Wörtern genauso gelegen ist wie an modernen, eroberte innerhalb eines Jahres - und im Sturm - das Radiopublikum. Christine Nöstlinger, die mit Romanen wie ?Wir pfeifen auf den Gurkenkönig? und ?Maikäfer, flieg? bereits Klassiker der neuen Kinderliteratur und sich selbst damit in die erste Reihe der deutschsprachigen Kinderbuchautorinnen geschrieben hatte, verlieh dem Fabelwesen mit drei Zahnreihen, Bauchhaaren, und »Hüflingen« eine Stimme, die aus der Perspektive von Kindern argumentiert. Die kurzen, erfrischenden Sendungen, die im Ö3 Wecker täglich ausgestrahlt wurden, ließen Dschi Dsche-i Dschunior zur Radiolegende werden.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Rainer Elstner.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Norma Winstone und Ralph Towner 2017 beim Weltmusikfestival in Murnau Eine konzertante Sternstunde bescherte das Weltmusikfestival "Grenzenlos" im bayrischen Murnau am 15. Oktober 2017 dem Publikum: Auf Initiative von Festivalkurator Thomas Köthe erklärten sich zwei Jazzlegenden bereit, im Kultur- und Tagungszentrum einen gemeinsamen Duo-Abend zu bestreiten: Die britische Vokalistin Norma Winstone einerseits, und der US-amerikanische Gitarrist Ralph Towner andererseits. Höchste Spielfreude und Balladenseligkeit zeichneten ihren gemeinsamen Abend in Murnau aus. Am Schluss gesellten sich noch Pianist Glauco Venier und Saxofonist Klaus Gesing auf die Bühne, um zu viert einem gemeinsamen Ex-Kollegen Reverenz zu erweisen: dem verstorbenen Flügelhorn-Poeten Kenny Wheeler. Ein Konzerterlebnis der besonderen Art! Gestaltung: Helmut Jasbar

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Blättrig, luftig, buttrig. Ein französischer Klassiker mit Wurzeln in Wien Croissants gelten, neben dem Baguette, als das französische Gebäck schlechthin. Dabei liegen die Ursprünge der "Viennoiserie", wie der Name sagt, auch in der österreichischen Hauptstadt. Ein gutes Croissant ist blättrig, luftig und buttrig - Fettflecken auf der Papierverpackung garantiert. Croissant-Teig enthält anders als klassischer Blätterteig auch Germ und Zucker und gilt als technisch sehr anspruchsvoll. Auch Pain au chocolat, Oranais - in Österreich als Marillenspitz bekannt - sowie Rosinenschnecken werden daraus hergestellt. Gestaltung: Jana Wiese

15.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Der Schüler Gerber Gestaltung: Stephan Pokorny Der begabte Schüler Gerber ist im letzten Jahr vor der Matura dem herrschsüchtigen Professor Kupfer ausgeliefert, der jede Gelegenheit nützt, den in Mathematik schwachen Schüler zu demütigen. Gerber nimmt den ungleichen Kampf auf - und verliert. Torbergs Erstlingswerk von 1930 ist bis heute das weitaus erfolgreichste Werk des Romanciers. Die Unmittelbarkeit der Umsetzung, das Authentische machen - ebenso wie die autobiographische Qualität - den fulminanten Erfolg dieses Schüler- und Schulromanes damals wie heute aus. Dramatisierte Fassung aus dem Jahr 1968 Dramatisierung Regie: Klaus Gmeiner Bearbeitung: Peter Klein Mit Michael Heltau (Kurt Gerber), Wolfgang Weiser (Professor Kupfer), Gert Westphal (Erzähler) u.v.a.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Da capo: Im Gespräch

"Vergessen wir Japan nicht!" - Birgit Dalheimer im Gespräch mit Judith Brandner, Journalistin und Japanexpertin Normalerweise stellt die vielfach ausgezeichnete Journalistin und Japan-Expertin Judith Brandner selbst die Fragen. Mehr als 30 Jahre arbeitete sie für verschiedene Programme des ORF, darunter "Radio Österreich International". 1997 wechselte sie zu Ö1, wo sie unter anderem die Sendereihe "Radiokolleg" moderierte. Als Übersetzerin für Japanisch und Englisch übernahm sie 1994/ 1995 in Kyoto Korrespondententätigkeiten für den ORF. Die 1963 in Salzburg geborene Journalistin beendete 2004 das Studium der Japanologie und Übersetzungswissenschaften. Zahlreiche Lehraufträge führten sie an die Universität Wien und an die Universität Nagoya in Japan. Über die Folgen der Atomreaktor-Katastrophe in Fukushima verfasste und gestaltete Brandner zahlreiche Texte, Radiobeiträge und ein Buch mit Porträts von Betroffenen. In ihrer kürzlich erschienenen Publikation mit dem Titel "Japan. Inselreich in Bewegung." nimmt sie ihre Leser/innen mit auf die Reise in das historische und zeitgenössische Japan. Derzeit ist Brandner in der Wissenschaftsredaktion des ORF-Fernsehens tätig. Zu Gast bei Birgit Dalheimer in der Ö1-Sendereihe "Im Gespräch" erzählt Judith Brandner von ihrer Expertise und Leidenschaft für Japan und den Journalismus.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.10 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte von Aserbaidschan. Mit Eva Maria Auch, Historikerin an der Humboldt-Universität Berlin. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Aserbaidschan ist kaum größer als Österreich und bietet landschaftliche Extreme: Einerseits das alpine Klima im Kaukasus, etwas weiter herrschen dann Wüstentemperaturen. Die große Mehrheit der Bevölkerung gehört dem schiitischen Islam an. Zurückverfolgen lässt sich diese Religion bis ins 7. Jahrhundert, als Araber das Sassanidenreich eroberten und sich dort, im heutigen Aserbaischan, niederließen. Ab dem 11. Jahrhundert wanderten türkische Gruppen ein, außerdem Seldschuken und Mongolen. Ab dem frühen 18. Jahrhundert besetzten russische Herrscher nach und nach ganz Aserbaidschan. Zwar erklärte sich das Land 1918 für unabhängig, doch kurze Zeit später besetzte Stalin das Land und erklärte es zur Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Es folgten die Abschaffung des privaten Eigentums, Zwangskollektivierung, Planwirtschaft und politische Säuberungen. Seit 1991 ist Aserbaidschan wieder ein unabhängiger Staat. Präsident ist seit 2003 Ilham Alijew von der Partei "Neues Aserbaidschan". Er löste seinen zuvor verstorbenen Vater Heydar Alijew im Amt ab. Menschenrechtsorganisationen und NGOs kritisieren immer wieder, dass es in Aserbaidschan kaum Zugriff auf freie Medien gibt, dass dort keine Meinungsfreiheit herrsche, Menschenrechte missachtet werden und Korruption an der Tagesordnung steht.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
matrix - computer neue medien

Das Netz als Sündenbock Glaubt man alten Zeitungsberichten so wurde in den 1920er bis 1940er Jahren das damals noch relativ neue Massenmedium Radio für vieles verantwortlich gemacht: für schlechte Noten, schlechte Haut, schlechte Wirtschaft, aber auch für Gefängnisausbrüche, Tote durch Schießereien und tote Vögel. 100 Jahre später schieben Modernisierungsverweigerer und Kulturpessimisten gerne "dem Internet" oder "der Digitalisierung" den schwarzen Peter zu: Das Netz ist schuld an der angeblich sinkenden Konzentrationsfähigkeit und schwindenden Lesekompetenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, verantwortlich für Einsamkeit, Hass und Extremismus in der Gesellschaft und Mitverursacher der Klimakatastrophe - Streaming-Dienste haben ja tatsächlich keine besonders schlanke Ökobilanz. Julia Gindl hat sich angeschaut, warum wir so gerne Technologien für unbequeme gesellschaftliche Probleme verantwortlich machen. Moderation: Wolfgang Ritschl Redaktion: Franz Zeller

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Alexander Drcar; Matthias Schorn, Klarinette; Harriet Krijgh, Violoncello. Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper "Der Freischütz" * Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 * Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33 * Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 (aufgenommen am 18. August 2019 im Park Schloss Bothmer Klütz im Rahmen der "Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2019"). Präsentation: Gerhard Hafner Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gehören mit mehr als 180 Konzerten und über 90.000 Besucher/innen im Jahr zu den größten Klassikfestivals in Deutschland. Von Mitte Juni bis Mitte September bringen die Festspiele Musik in alte Gutshäuser, Scheunen, Fabrikhallen, Schlösser und Kirchen oder unter freien Himmel. Erstmals dabei war auch das RSO Wien, das sich auf ein Wiedersehen mit Harriet Krijgh freute. Die Cellistin war als Preisträgerin in Residence den ganzen Festspielsommer dabei, darunter auch mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Matthias Schorn, seines Zeichens Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, war 2013 einer der illustren Vorgänger von Harriet Krijgh in Mecklenburg-Vorpommern; im Konzert mit dem RSO Wien spielte er eines der schönsten Werke der Wiener Klassik: Mozarts Klarinettenkonzert. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)

21.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Der Schüler Gerber Gestaltung: Stephan Pokorny Der begabte Schüler Gerber ist im letzten Jahr vor der Matura dem herrschsüchtigen Professor Kupfer ausgeliefert, der jede Gelegenheit nützt, den in Mathematik schwachen Schüler zu demütigen. Gerber nimmt den ungleichen Kampf auf - und verliert. Torbergs Erstlingswerk von 1930 ist bis heute das weitaus erfolgreichste Werk des Romanciers. Die Unmittelbarkeit der Umsetzung, das Authentische machen - ebenso wie die autobiographische Qualität - den fulminanten Erfolg dieses Schüler- und Schulromanes damals wie heute aus.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

22.23 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Elevate 2020. Das legendäre Pariser Lautsprecherorchester der GRM Der französische Komponist François Bayle entwickelte in den 1970ern das Acousmonium, ein bis zu 80 Lautsprecher umfassendes Orchester. Er war Mitglied der Pariser Einrichtung GRM, der Groupe de Recherches Musicales, die einer handverlesenen Gruppe von Komponisten das Experimentieren mit elektroakustischen Klängen und Tonbandaufnahmen ermöglichte. Für das Elevate Festival in Graz brachte die INA GRM das Acousmonium nach Graz. Es wurden Kompositionaufträge an Größen der elektronischen und elektroakustischen Szene wie Jan Jelinek, Lucy Railton und KTL (dem Super-Duo rund um Sunn O) Gitarristen Stephen O'Malley und Editions-Mego-Labelchef Peter Rehberg) vergeben, die im Mumuth an zwei Abenden live präsentiert wurden. Die spannende Auseinandersetzung mit diesem exklusiven Lautsprecherensemble wird in zwei "Zeit-Ton" Sendungen zu hören sein, von denen die zweite am 2. April gesendet wird. Gestaltung: Astrid Schwarz

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Nina Strehlein Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten