Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel

Weissensee KärntenKufenflitzer auf dem Weissensee Tausende Eislauffans pilgern alljährlich in die Alpen Von Alexa Hennings (Wdh. v. 18.02.2018) Einer der letzten großen Seen in Europa, der zuverlässig in jedem Winter zufriert, ist der Weissensee in Kärnten, der höchstgelegene Badesee Österreichs. Das wichtigste sportliche Ereignis dort ist - dank der schlittschuhbegeisterten Holländer - die ,Alternative holländische 11-Städte-Tour". Einst fand sie auf Kanälen statt, die elf Städte in den Niederlanden verbinden. Nun treibt der Klimawandel Tausende Volkssportler und Eisschnellaufprofis nach Österreich, wo sie auf dem Weissensee das größte Eissportfest der Welt feiern - 2019 zum 31. Mal.
Sonntag 18:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

ToupetkünstlerDer Toupetkünstler Hörspiel von Günter Eich Nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolaj Leskow Mit: Hanns Ernst Jäger, Jürgen Goslar, Benno Sterzenbach, Dagmar Altrichter u. v. a. Regie: Fränze Roloff (Produktion: HR 1954) "Günter Eich hat nach einem schon vorliegenden Stoff gegriffen, um ihn aus dem Epischen ins Dramatische zu verwandeln. Graf Kamenski, der an Macht und Reichtum besitzt, was sich ein Mensch nur wünschen kann, hat ein Gesicht, das mehr dem eines Tieres als eines Menschen ähnelt. Arkadij Iljitsch, der Toupetkünstler, ein Genie unter den Schminkmeistern und Friseuren, versteht es allein, dem Gesicht des Grafen Würde zu verleihen. Eifersüchtig ist dieser darauf bedacht, dass kein Mensch sonst von Arkadijs Hand bedient wird. Als das Schicksal es anders fügt und Arkadij sogar des Grafen Liebesabenteuer zerstört, rast dieser. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Gordon PymPOEsPYM (1/2) Erster Teil: Grampus Nach "Die Geschichte des Arthur Gordon Pym" von Edgar Allan Poe Übersetzung: Hans Schmid Bearbeitung und Regie: Michael Farin Mit: Bernhard Schütz, Ulrich Noethen, Christian Wittmann Komposition: zeitblom Musiker: Ali Askin, Steve Heather, Michael Weilacher, Natascha Zickerick, zeitblom Ton: Thorsten Weigelt Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008 Länge: 76"18 (Wdh. v. 25.01.2009) (Teil 2 am 27.01.2019) Die phantastische Seefahrergeschichte beginnt mit Pym als blindem Passagier auf der Brigg "Grampus". Nach einer Meuterei und dem Schiffbruch sind Pym und Matrose Peters die einzigen Überlebenden. "Die Geschichte des Arthur Gordon Pym" ist Edgar Allan Poes einziger Roman. "Dieses Werk ist fantastischer als die wildeste Erfindung. Diejenigen, die Freude am Wunderbaren und am Schrecklichen haben, haben ein Fest vor sich." (Horace Greeley, 1838).
Sonntag 18:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

ulrich bassengeRauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand Von Ulrich Bassenge Drummer: Yogo Pausch Bassist: Georg Karger Bassist (als Instrumentalist): Georg Karger Gitarrist: Johannes Mayr Gitarrist (als Instrumentalist): Johannes Mayr Sänger: JJ Jones Produzent: Ulrich Bassenge Sänger (als Sänger): JJ Jones Influencerin: Mona Petri Studiobesitzer: Michael Stauffer Regie und Musik: der Autor Aufnahme WDR/SRF Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes
Sonntag 19:04 Uhr

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Ö1

Contra - Kabarett und Kleinkunst

uta köbernickWarum nicht? Ein Abend aus Bruchstücken in einem Guss. Uta Köbernick und Stefan Waghubinger beim Schwechater Satirefestival 2019. Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit 30 Jahren in Deutschland und betreibt das österreichische Jammern und Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit. Uta Köbernick schlägt als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Als die beiden gefragt wurden, ob sie gemeinsam auf der Bühne stehen möchten, antworteten sie in der für sie gewohnten Begeisterung mit "Warum nicht?" So begannen Köbernick und Waghubinger gemeinsam zu arbeiten und kamen der Antwort näher als ihnen lieb war. Warum nicht - diese oft letzten Worte von Chemikern und Alchemisten. - Ein experimentell-multikulturelles Programm deutscher Zunge.
Sonntag 19:05 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Jazz

Goodbye Pork PieGeschichte eines Jazzstandards (18) Goodbye Pork Pie Hat Von Hans-Jürgen Schaal Als Lester Young, der Vater des "kühlen" Saxofonspiels, 1959 starb, improvisierten die Musiker im New Yorker Club "Half Note" einen Blues zu seinen Ehren. Der Bassist bei dieser Jam Session, Charles Mingus, machte daraus ein Stück, das halb Blues, halb Trauerballade ist: "Goodbye Pork Pie Hat". Der "Pork Pie Hat" war das Erkennungszeichen Lester Youngs gewesen - ein runder Filzhut in der Form einer Torte oder Pastete. Mehrfach hat Charles Mingus dieses Stück aufgenommen, und zwar in ganz verschiedenen Arrangements und Stilistiken (1959, 1961, 1977). Mehrfach wurde das Stück auch betextet. Der musikalische Nachruf auf Lester Young ist zu einem Jazz-Standard geworden, an dem Sängerinnen, Rock-Gitarristen und Big Bands gleichermaßen Gefallen finden.
Sonntag 19:31 Uhr

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WDR5

Leselounge

Zieh dich aus du alte HippeKrimi-Winter Zieh dich aus, du alte Hippe Kommissar Helge Schneider liest persönlich Aufnahme vom 23. November 1994 aus dem Pantheon, Bonn
Sonntag 20:04 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

alfred nobelDie Nobel-Affäre. Der geheime Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Sofie Hess. Feature von Nikolaus Scholz. Bis 1976 wurden die 221 in deutscher Sprache geschriebenen Briefe von Alfred Nobel an seine Geliebte Sofie Hess von der schwedischen Nobel-Stiftung unter Verschluss gehalten, ebenso jene 41 Briefe, die der Brummbär - als den er sich selbst bezeichnet - von seinem geliebten Sofiechen erhalten hatte. Das hatte durchaus seinen Grund. Der Briefwechsel zeigt eine unbekannte und zugleich intime Seite des 1833 in Stockholm geborenen Chemikers und Erfinder des Dynamits, und hätte wohl empfindlich am Image des renommierten Wissenschafters gekratzt. Im Herbst 1876 waren sich die beiden zum ersten Mal in Baden bei Wien begegnet, wo der schwedische Erfinder die wesentlich jüngere Sofie Hess - sie war 26 Jahre alt, Nobel 43 - in einem Blumengeschäft kennen lernte. 2017 erschienen die Briefe erstmal komplett in englischer Übersetzung, herausgegeben von der in Wien geborenen Historikerin Erika Rummel. Rummel, Professorin an der Universität von Toronto, schrieb über ein Dutzend Sachbücher, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen in englischer Sprache widmete. Ihr jüngstes Buch "Drei Frauen und Alfred Nobel" spielt im Wien der Jahrhundertwende, und beleuchtet nicht nur die sozialen Zwänge, denen Frauen damals ausgesetzt waren, sondern auch die Kriegstraumata und die ethnischen Spannungen, die zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führten.
Sonntag 20:15 Uhr

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WDR5

Liederlounge

rainald grebeWigwam im Winter (1) Das neue Programm von Rainald Grebe und der Kapelle der Versöhnung Aufnahme vom 4. Dezember 2018 aus dem Gloria in Köln Wiederholung: 21.01. 05.03 Uhr
Sonntag 21:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

big dataBig Data - oder die Vermessung des Individuums Von Gabriele Knetsch BR/WDR 2019 Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit" unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität. Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken - im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware - angeblich "im Dienste der Menschheit", dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden. Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen. Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.
Sonntag 21:05 Uhr

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Alex Offener Kanal Berlin

POPSESSION LIVE mit CALMDOWN

CALMDOWNElisa Irini Vidalis aka CALMDOWN produziert, schreibt und komponiert ihre Musik komplett selbst. Dabei sind ihre verzaubernden Melodien, ihre vertrackten Beats und eine Stimme zwischen Jazz, Blues und Pop unverkennbar.
Sonntag 23:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Musikpassagen

KnyphausenRückkehr ins Licht Der Singer/Songwriter Gisbert zu Knyphausen Von Bernd Gürtler Ein Grübler, der schwerer an der Welt trägt als der Durchschnitt, sich jedoch auszudrücken versteht, zutiefst poetisch, einfühlsam und lebensklug sein kann, ohne jemals verkitscht oder übertrieben intellektuell zu wirken. Etwa so oder so ähnlich befinden Kritikerkollegen, wenn Gisbert zu Knyphausen zur Expertise ansteht. Das jüngste Album des Nachfahren eines uralten ostfriesischen Adelsgeschlechts heißt "Das Licht dieser Welt" und verdankt seine Existenz einem Besuch in Teheran, Hauptstadt des Iran. Die Reise konnte neuen kreativen Schaffensmut wecken, nachdem ihm der Tod seines Hamburger Musikerfreundes Nils Koppruch schwer zugesetzt hatte.
Sonntag 23:03 Uhr

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