Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

KlimamodelleKlimamodelle Künstliche Intelligenz erlaubt schnellere Prognosen Von Dagmar Röhrlich Entstanden sind sie in den 1960er Jahren aus der Wettervorhersage heraus: die Klimamodelle. Zunächst berücksichtigten sie nur die Prozesse in der Atmosphäre, doch dann flossen immer mehr Faktoren und Daten ein. Der Grund: Um Ausmaß und Folgen der Erderwärmung abschätzen zu können, müssen die Computervorhersagen so genau sein wie nur möglich. Große Fortschritte haben dabei auf der einen Seite wissenschaftliche Erkenntnisse gebracht. Sie zeigen beispielsweise, wie stark die Vegetation den Klimawandel beeinflusst. Auf der anderen Seite brachte die Entwicklung immer schnellerer Datenverarbeitung Fortschritte. Doch selbst die schnellsten und größten Rechner stoßen dabei an ihre Grenzen: Das Geschehen im System Erde ist einfach zu komplex. Nun soll der Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Klimamodellierer weiterbringen: Maschinenlernen soll dabei helfen, bislang unbekannte Prozesse in der Atmosphäre zu erkennen - und vor allem regionale Vorhersagen zu verbessern. Unter anderem soll das die Anpassung der Gesellschaften an die neuen Bedingungen erleichtern. Denn eines ist sicher: Der Klimawandel ist in vollem Gange. Redaktion: Hellmuth Nordwig
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen

BiolandbauAgrarforschung unterstützt Pioniere in Osteuropa. Von Sonja Bettel. In Österreich werden 23,8 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet. Österreich steht in der Europäischen Union an erster Stelle was den Anteil an Fläche und den Anteil an Bio-Betrieben anlagt. Was überrascht: Gefolgt wird es beim Flächenanteil von Estland, wo schon 20,5 Prozent der Agrarböden biologisch bewirtschaftet werden. Seit ihren Beitritten in die Europäische Union ziehen viele Staaten in Zentral- und Osteuropa beim Biolandbau nach - hauptsächlich bei der Produktion von agrarischen Rohstoffen. Geänderte Besitzverhältnisse nach dem Ende der Sowjetunion, die Chance auf neue Märkte und EU-Subventionen sowie eine neue Generation an Landwirten haben in diesen Ländern zu einem Bio-Trend geführt. Oft mangelt es aber an speziellen Ausbildungen, angepasstem Saatgut, Verarbeitungsbetrieben und am Wissen der Konsumentinnen und Konsumenten darüber, was "Bio" bedeutet. Mit der Unterstützung von Forschungseinrichtungen in Österreich oder der Schweiz werden Brücken nach Osteuropa geschlagen, um den Biolandbau dort zu etablieren.
Donnerstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

quatuor diotimaUltraschall Berlin - Festival für neue Musik Live aus dem Heimathafen Neukölln Sivan Eldar "Solicitations" für Streichquartett (Deutsche Erstaufführung) Malte Giesen "Divertimento - Veränderung an Oberflächen" für Streichquartett Beat Furrer III. Streichquartett Quatuor Diotima: Yun-Peng Zhao, Violine Constance Ronzatti, Violine Franck Chevalier, Viola Pierre Morlet, Violoncello ca. 21.15 Großer Sendesaal des rbb Aufzeichnung vom 16.01.2018 Charlotte Seither "Recherche sur le fond" für Orchester Philippe Boesmans "Capriccio"für zwei Klaviere und Orchester Joanna Wozny "Archipel" für Orchester GrauSchumacher Piano Duo Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Sylvain Cambreling Moderation: Leonie Reineke
Donnerstag 20:03 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

jess glynneDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Jess Glynne (1/2) Die Sängerin und Songwriterin aus London hält einen Rekord: Bisher hatte sie sieben Nummer-eins-Hits in den britischen Charts. Mit "Rather Be" und Clean Bandit konnte sie sogar schon einen Grammy gewinnen. Auch bei Europas größtem Clubfestival war sie schon zu Gast: Wir haben für Sie den Auftritt von Jess Glynne beim Reeperbahn Festival 2018.
Donnerstag 20:05 Uhr

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Ö1

Im Gespräch

Jörn Schütrumpf"Luxemburg war für Stalin auch noch nach ihrem Tod gefährlich" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Jörn Schütrumpf, Biograf von Rosa Luxemburg, Autor. Seine großen Bücher schrieb der Historiker Jörn Schütrumpf über Frauen: Jenny Marx, Angelica Balabanoff und Rosa Luxemburg. Luxemburg, die eine der führenden Intellektuellen ihrer Zeit war, wurde am 15. Jänner 1919 in Berlin ermordet. Ihre Mörder waren Faschisten. Aber - hätte sie weitergelebt - wären es vielleicht auch ihre kommunistischen Genossen gewesen. Der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann, einer der Nachfolger Rosa Luxemburgs, hatte im Februar 1932 nichts Wichtigeres zu tun, als der Bekämpfung des Luxemburgismus ein ZK-Plenum zu widmen. Und das, kurz bevor er selbst von den 1933 an die Macht gewählten Faschisten inhaftiert und später ermordet wurde. "Vollendet wurde die Bespeiung Rosa Luxemburgs nach 1948 - als konstituierender Bestandteil der Stalinisierung der SED", schreibt Schütrumpf. Dass Freiheit immer auch die Freiheit des Andersdenkenden beinhaltet, war auch in den kommunistischen Staaten der poststalinistischen Zeit nicht besonders beliebt. Was war und ist das Skandalon, das von der 1871 in Polen geborenen Wirtschaftswissenschafterin, Politikerin und Revolutionärin Rosa Luxemburg bis heute ausgeht? Darüber spricht Renata Schmidtkunz mit Jörn Schütrumpf, dem langjährigen Leiter der "Fokusstelle Rosa Luxemburg" der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Donnerstag 21:00 Uhr

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SWR2

SWR2 ars acustica

ars acusticaArt"s Birthday 2019(Bis 2 Uhr!) EBU ars acustica special evening Aus dem E-Werk Freiburg mit Barbara Morgenstern, Mary Ocher Your Government u. v. a. Senderegie und Moderation: Frank Halbig (Produktion: SWR/E-Werk Freiburg 2019) Medienpartner: Arte Concert Der SWR Art"s Birthday feiert in Zusammenarbeit mit dem E-Werk Freiburg ein insgesamt siebenstündiges Programm. Diesmal live bereits fünf Tage im Voraus - in bewärter Vorfreude auf den von Fluxuskünstler Robert Fillious initiierten Geburtstag der Kunst. Das zweistündige Konzert mit den beiden Top Acts Barbara Morgenstern und Mary Ocher Your Government wird am 17. Januar als Aufzeichnung in SWR2 gesendet. Der Art"s Birthday ist natürlich viel mehr - er ist ein kompaktes Festival mit umfangreichem Programm. Dieses bietet sowohl dem Nachwuchs als auch etablierten KünstlerInnen im Bereich der performativen und elektronischen Künste aus der Oberrheinregion eine Plattform. Ab 19 Uhr werden vor Ort die vielfältigen Räumlichkeiten des Kulturzentrums durchgängig mit Performances, Konzerten, Aktionen und Installationen bespielt werden. (Live-Videostream am 12. / 13. Januar von 19 bis 1 Uhr auf SWR2.de/artsbirthday)
Donnerstag 22:03 Uhr

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Deutschlandfunk

Historische Aufnahmen

Antonio VivaldiEisige Kälte und Schneegestöber Winterszenen in der Musik Von Klaus Gehrke Auch wenn Väterchen Frost gar nicht so grimmig klingt: Die kalte Jahreszeit stand bei Musikern in der Beliebtheit eher auf dem letzten Platz. Sie mussten in meist eisigen Räumen musizieren oder singen, wie beispielsweise in ungeheizten Kirchen. Auch viele Komponisten fanden Frost, Schnee, Winterstürme wenig inspirierend. Sie liebten eher den Frühling mit seinen Farben, der Wärme und dem neu erwachenden Leben. Dennoch gibt es einige unter ihnen, die den Winter musikalisch charakterisierten, wie Antonio Vivaldi oder Joseph Haydn in ihren ,Jahreszeiten". Peter Tschaikowsky nannte seine erste Sinfonie ,Winterträume" und ließ in seinem Ballett ,Der Nussknacker" die Schneeflocken kräftig wirbeln. Giacomo Meyerbeer baute in seiner Oper ,Der Prophet" ein idyllisches Winterballett ein und Puccinis wohl bekannteste Oper ,La Bohème" spielt in der frostigen Kälte der letzten Dezembertage. Eisige Kälte und Schneegestöber
Donnerstag 22:05 Uhr

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NDR Blue

Nachtclub Radio Globo

PhilophonMax Weissenfeldt Philophon Mit Olaf Maikopf Der in München aufgewachsene Max Weissenfeldt verfällt als Teenager der afro-amerikanischen Musik, hört Hip-Hop und ergründet die Ursprünge von Samples. Bald formiert der Schlagzeuger gemeinsam mit seinem Bruder Jan die erste Band, Poets Of Rhythm, die klingt, als würde eine Funkband der späten 1960er-Jahre spielen. Ihr Album "Practice What You Preach" hat Erfolg und bringt 1990 eine weltweite Neo-Soul-Bewegung in Gang. Doch Max ist da schon weiter, spielt mit den Ethno-Jazzern Embryo und ergänzt das Funk-Spektrum seiner Bands The Whitefield Brothers und Polyversal Souls um äthiopische Skalen und westafrikanische Polyrhythmik, für deren Studium er extra nach Ghana fährt. Ab 2007 kommen Einladungen zu Plattenaufnahmen von The Heliocentrics, Dan Auerbach, Dr. John und Lana Del Rey. Inzwischen hat Max Weissenfeldt mit Philophon auch ein eigenes Plattenlabel. Auf dem veröffentlicht er den ghanaischen Griot Guy One, Finnlands Afro-Kraut-Visionär Jimi Tenor, den kalifornischen Afrobeat von Idris Ackamoor The Pyramids und Vinylsingles der Poetry-Künstlerin Bajka. Im Nachtclub Radio Globo erzählt Max Weissenfeldt von seinen musikalischen Begegnungen und dem Clash der Kulturen in seiner Musik. Erstsendung Sonntag, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue
Donnerstag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

robert weberDer Thrill vor Mitternacht Die Infektion Von Robert Weber KUPA: Tim Seyfi Claudia: Luise Helm Ulrike: Sigrid Burkholder Gonzo: Lars Rudolph Professor Paul Klein: Udo Schenk Dr. Berg: Thomas Piper Dr. Fielbinger: Matthias Haase Sandra: Laura Maire Einsatzleiter: Mark Oliver Bögel "Pathologe" 1: Martin Bross "Pathologe" 2: Tom Zahner Max: Florian Lukas Karl: Volker Lippmann Jens: Konstantin Lindhorst Christian: Jean Paul Baeck Regie: Annette Kurth bis 24:00 Uhr Zombie-Pandemie in Köln
Donnerstag 23:00 Uhr

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