Jetzt läuft auf Ö1:

Das Ö1 Konzert

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Befreiender Glaube zwischen Pessach und Ostern". Thomas Hennefeld, Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in Österreich, reflektiert theologisch seine Erlebnisse rund um den befreienden Glauben zwischen Pessach und Ostern. - Gestaltung: Alexandra Mantler In diesem Jahr fällt der Karfreitag für die westliche Christenheit mit dem ersten Sederabend, dem Beginn des Pessachfestes, für Jüdinnen und Juden zusammen. Für Thomas Hennefeld, Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in Österreich, ein bedeutender Grund, um über diese besonderen Festtage im Judentum und Christentum nachzudenken. Noch dazu spielen beide Religionen in seinem Leben und seiner Familie eine wichtige Rolle. In beiden Festen wird an die befreienden Taten Gottes erinnert. In seinen "Gedanken für den Tag" in der christlichen Karwoche erzählt Superintendent Thomas Hennefeld persönliche Erinnerungen und reflektiert theologisch seine Erlebnisse rund um den befreienden Glauben zwischen Pessach und Ostern.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Seit 45 Jahren pflanzt Karl Gundacker seltene Bäume und Sträucher aus aller Teil 4: Die Faszination der Berberitze Gestaltung: Renate Pliem Wenn man die Gartenwelt des Karl Gundacker betritt, weiß man nicht, wohin man zuerst blicken soll. Auf dem 4,5 Hektar großen Grundstück in Winden bei Melk wachsen zirka dreitausend unterschiedliche Gehölzarten und -sorten. Karl Gundacker hat eine "lebende Sammlung" angelegt. Zu den ersten Raritäten zählten Mammutbäume, die er vor 45 Jahren pflanzte, und die mittlerweile eine stattliche Höhe erreicht haben. Es gibt Ahorne, Ebereschen, Kiefern, Rhododendren, Berberitzen, Tannen aus aller Welt. Im Frühling blüht und grünt es im "Arboretum". Dazu tragen 200 unterschiedliche Magnolienarten und -sorten bei oder auch japanische Blütenkirschen. Karl Gundacker hat ein großes Wissen über seltene Gehölze angesammelt, und auch über den Lebensraum, in dem sie wachsen. So kreiert er "Pflanzgesellschaften", in denen Gehölze und Stauden gedeihen, die die Region, aus der sie ursprünglich stammen, widerspiegeln.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Im Schatten der Erwachsenen

Die Herausforderungen der Kindermedizin (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Wenn Kinder krank werden, ist das gesamte Familiensystem betroffen. Dem müssen Pädiater Rechnung tragen. Die jungen Patienten aus dem Familienverband heraus zu nehmen, ist nur im äußersten Notfall ratsam. Wenn alles gut läuft, wird Kindermedizin vor allem präventiv eingesetzt. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wie der Mutter - Kind Pass haben die Säuglingssterblichkeit in den vergangenen Jahrzehnten drastisch reduziert. Schwierig wird es dann, wenn Kinder ernsthaft krank werden. Besonders die pharmakologische Versorgung ist unzureichend. Denn es gibt kaum Medikamente, die in klinischen Studien an Kindern getestet worden sind. Diese ethische Richtlinie dient dem Schutz von Kindern. Gleichzeitung verhindern sie aber, dass kindergerechte Medikamente entwickelt wurden. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Beeinflusst durch Wachstum und Entwicklung unterscheidet sich ihr Stoffwechsel von dem adulter Menschen. Ähnlich schwierig ist darum auch die Lage in der Kinder und Jugendpsychiatrie. Wenige und unzureichende Medikamentierungen stehen den Psychiatern zur Verfügung. Der Fokus auf psychotherapeutische Behandlung ist zwar in vielen Fällen erfolgreich, den Kostenträgern allerdings zu teuer. Neue Ansätze werden gesucht, diese Mängel zu kompensieren und für Kinder und Jugendliche bedarfsorientierte Gesundheitskonzepte zu entwickeln.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Netzwerkerinnen

Die Welt der Spinnen (4). Gestaltung: Renate Pliem Spinnen werden ambivalent gesehen: Sie wecken Urängste, erscheinen vielen Menschen unkontrollierbar und bedrohlich. Doch die Achtbeiner sind wertvolle Mitglieder des Ökosystems. Mehr als 47.000 unterschiedliche Arten umfasst die Ordnung der Spinnen weltweit. Ihre Netze sind technische Meisterleistungen, elastisch und sehr haltbar. Es gibt nicht nur die bekannten Radnetze: Die Baldachinspinnen fertigen filigrane Gespinste, die Trichterspinnen weben röhrenförmige Netze. Abgesehen von wenigen Arten sind Spinnen für den Menschen ungefährlich. In einigen außereuropäischen Kulturen genießen sie hohes Ansehen und werden in Mythen als Totemtiere oder "Ahnen der Webkunst" verehrt. In europäischen Überlieferungen hingegen werden die Tiere in einem wesentlich schlechteren Licht gesehen: In der griechisch-römischen Mythologie wird die hochmütige Weberin Arachne in eine Spinne verwandelt, und in der Bibel ist das Netz ein Symbol der Nichtigkeit. Wie erforscht man die Biologie der Spinnen? Woher kommt die Arachnophobie und wie überwindet man sie? Und wie könnten Spinnenfäden in der Medizin eingesetzt werden, um Nerven und Gewebe zu reparieren? - Ein Radiokolleg zur Ehrenrettung einer faszinierenden Tiergruppe.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Bilderbuch, Conchita, EAV, Kreisky (4). Gestaltung: Al Bird, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang, Walter Gröbchen *Kreisky - Die österreichische Antwort auf Tocotronic* Die Band Kreisky, benannt nach dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler, wurde 2005 von Franz Adrian Wenzl und Martin Max Offenhuber gegründet - beinahe zeitgleich mit Ja,Panik!. In einer Zeit, in der heimische Popmusik eher eine Dürreperiode durchlebte, fanden beide Bands neue Wege, sperrige deutsche Texte mit kantigem Indie-Gitarrenrock zu verbinden und bereiteten damit den Boden für Gruppen wie Wanda, die einige Jahre später die kommerziellen Früchte ernteten. Wenn auch Kreisky nicht die großen Chartsstürmer geworden sind, so beweisen sie mit mittlerweile sechs Alben doch staying power und sind in der Lage, ihr musikalisches Universum ständig auszubauen und durch Arrangement-Subtilitäten um neue Facetten und Exzentrizitäten zu erweitern. So nahmen sie ihre Platte "Blick auf die Alpen" wegen der besonderen Akustik im Studio der Wiener Symphoniker im Konzerthaus auf. Kreisky beleuchten mit ihren Texten, in denen Wut und eine schräge Poesie attraktiv zusammenfinden und das Profunde und das Banale eine morganatische Verbindung eingehen, die "dunkle Seite der österreichischen Seele." (Der Standard) Ihre Musik wiederum zeigt einen Ausweg aus der Einbahnstraße jenes Austropop, der es sich im selbstgefälligen Klischee bequem macht. Mit Songs wie "Die Menschen sind schlecht", "Alte Männer wie wir regieren die Welt" oder "Veteranen der vertanen Chance" erweisen sich Kreisky als überzeugende Demiurgen und Diagnostiker all dessen, was der Fall ist: The Soundtrack of our Lives. Man könnte auch sagen: die österreichische Antwort auf Tocotronic. Gestaltung: Thomas Mießgang


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Die Ö1-Hörer/innen wählen ihre Interpretation von Schuberts "Unvollendeter"! Live und via E-Mail ist die Meinung der Hörer/innen zu fünf verschiedenen Aufnahmen - darunter ganz aktuelle - von Schuberts 7. Symphonie gefragt. "... der halbunterdrückte Ausruf Schubert! summt flüsternd durch den Saal" - so berichtet Eduard Hanslick, Wiens erster Musikkritiker, von der Uraufführung der "Unvollendeten", Schuberts Symphonie Nr. 7, in den Redoutensälen der Wiener Hofburg, 37 Jahre nach dem Tod des Komponisten. Aus dem Nachlass des Schubertfreundes Anselm Hüttenbrenner hatte man einen Schatz gehoben. Wenig später, 1872, errichtete man ein Schubertdenkmal im Stadtpark. Die Schubertverehrung in Wien, die wohl nur posthum so schwärmerisch hat ausfallen können, erreicht ihren Höhepunkt in dieser Zeit. Bis heute ist Schuberts zweisätzige Symphonie (vom dritten Satz sind nur Teile erhalten) Anlass zu Spekulationen, warum Schubert 1822 an seiner Symphonie nicht weiterkomponierte; bis heute gehört sie trotz ihrer Unvollständigkeit zu den meistgespielten Werken Schuberts und zu den beliebtesten Symphonien der Klassik überhaupt - warum? Weil sie so vollendet unvollendet ist? Ausgewählt vergleicht fünf verschiedene Aufnahmen. Extreme Unterschiede finden sich bereits im Tempo des ersten Satzes Allegro moderato: getragen, lyrisch, manchmal "dickflüssig" die einen, zügig, beschwingt, heiter die anderen ... Die Ö1-Hörer/innen wählen (und kommentieren) via E-Mail, welche Interpretation des ersten Satzes sie bevorzugen und ganz zu hören sein soll.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Touristenfrühstück" von Zaza Burchuladze (aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani). Es liest Markus Kofler. Gestaltung: Friederike Raderer. "Warum sollte man Schriftsteller werden wollen, im Wissen, dass, selbst wenn man Erfolg hat, Texte auf Waschmittel-, Schuhcreme- oder Hühnchenverpackungen häufiger gelesen werden ..." Wie ein Georgier in Berlin zurecht kommt - oder auch nicht.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner. Sigiswald Kuijken dirigiert eine Osterpassion von Heinrich Schütz. Sigiswald Kuijken hat mit seinem Originalklang-Ensemble La Petite Bande Werke von Heinrich Schütz (1585-1672) vorgelegt, die auf die Auferstehung Christi und das Osterfest verweisen. Im Mittelpunkt steht die "Historia der Auferstehung Jesu Christi" (SWV 50) aus dem Jahr 1623. In diesem frühbarocken Werk sind die einzelnen Rollen und Charaktere nicht bestimmten Sängern zugewiesen. Der Text ist daher zum Großteil im mehrstimmigen Satz vertont. In der Fokussierung liegt bei Kuijken die Kraft: Die bei Accent erschienene Aufnahme stellt das eindringliche Werk in kleinstmöglicher Besetzung dar.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Gewaltiges Oeuvre, nachhaltig entsorgt: "Balladenkomponist" Carl Loewe Er selbst war Tenor und der Überlieferung nach fabelhafter Interpret seiner Lied-Solokompositionen: der noch im 18.Jahrhundert geborene, vor 150 Jahren gestorbene Carl Loewe. Generationen von Baritonen und speziell Bassisten hielten dann ihr jeweiliges Publikum mit den teils tief in die Historie greifenden, teils humoristischen, teils auch schauerromantischen Balladen fest, um die 400 sollen es sein - zeittypisch in der Stoffwahl, trotzdem in ihrer Prägnanz allein in der Musikgeschichte stehend, "modern", ohne dass Carl Loewe Teil einer Künstler"gruppe" gewesen wäre. Im Brotberuf war Carl Loewe Kirchen- und Schulmusiker, geneigten Gemütern bleiben auch Oratorien und sogar kleine Opern zu entdecken. Doch der Name Loewe "zieht" nicht mehr - versteht man's?


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Das lange Warten auf das Geld In welchen Branchen Arbeitnehmer öfter als sonst auf ihr Geld warten müssen Zu spät bezahlt, nur teilweise bezahlt oder gar nicht bezahlt - arbeitende Menschen warten oft lange, manchmal vergeblich auf ihren Lohn oder ihr Gehalt. Besonders in den Branchen Gastronomie und Bau führt die Missachtung arbeits- und sozialrechtlicher Standards bisweilen zu ausbeuterischen Verhältnissen. Auch Menschen in der Selbstständigkeit sind von unsteten Zahlungen betroffen. Die Schuld allein dem Arbeitgeber zuzuschieben, wäre zu kurz gegriffen. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart strukturelle wirtschaftspolitische Defizite, aber auch unlautere Mitbewerber. Vom Streit ums Geld zum "Lohnsklaventum" - ein Bericht über die vielen Facetten der Zahlungsmoral. Gestaltung: Noel Kriznik Die Dinge des Lebens: Der Eierbecher Gestaltung: Tanja Rogaunig


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Was zu Ostern auf den Tisch kommt Der Radiohund wundert sich wieder einmal über die Zweibeiner. Am Gründonnerstag gibt es in vielen Familien Spinat. Und das obwohl das Gemüse unter Kindern geradezu verhasst ist, hat sich der Radiohund sagen lassen. Besonders gesund soll das Grünzeug sein, behaupten manche Eltern. Rudi hat bei der Ernährungswissenschafterin Veronika Macek-Strokosch nachgefragt: ob Spinat wirklich stark macht und Ostereier tatsächlich ungesund sind. Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über den Handel mit Tieren und Pflanzen. Gestaltung: Tanja Malle Ob im Urlaub am Meer oder bei einem Ausflug in die Berge. Wer unterwegs ist, stößt auf allerlei interessante Lebewesen - sei es Muscheln und Korallen, ein Edelweiß oder faszinierende Tiere. In der Regel ist es verboten, diese mit sich nach Hause zu nehmen und aus ihrem natürlichen Umfeld zu entfernen. Denn viele Tier- und Pflanzenarten sind geschützt. Auch deshalb werden Gepäcksstücke und Pakete, die aus dem Ausland in Österreich eintreffen, kontrolliert - etwa von den Zollbeamten am Wiener Flughafen. Sie und ihre Hunde, die einen hervorragenden Geruchssinn haben, stoßen bei den Kontrollen immer wieder auf Lebewesen, deren Einfuhr nach Österreich aus verschiedenen Gründen verboten ist. Die Ö1 Kinderuni-Reporter/innen lernen, welche Pflanzen, Tiere und Gegenstände die Polizei Reisenden abgenommen hat. Ihre Fragen beantworten Martin Rose vom Botanischen Garten der Universität Wien und Norbert Milasowszky vom Institut für Zoologie der Universität Wien.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. They've got spirit: Gregory Porter, Nina Simone, Charlie Haden und Hank Jones Die Mütter von Gregory Porter und Nina Simone waren mit Leib und Seele und großem Zeitaufwand "minister", das heißt sie waren Gemeindepfarrerinnen. Einen guten Teil ihrer Kindheit verbrachten also Porter und Simone in der Kirche, singend und ein Instrument spielend. Das gilt auch für den Pianisten Hank Jones, dessen Vater Baptistenprediger gewesen war. Kirchenlieder, Gospel, Spirituals gehören auch zur Tonspur der Kindheit des Kontrabassisten Charlie Haden, der in einer Musikerfamilie aufwuchs und seinen ersten Radioauftritt als Sänger bereits im unglaublichen Alter von 22 Monaten absolvierte. Durch eine Krankheit verlor er seine schöne Gesangsstimme, weshalb es ihm wichtig war, stattdessen mit der Stimme des Kontrabasses zu singen. Zu Gründonnerstag haben die Spielräume einige Nummern der drei ausgewählt, die diesen Geist, diesen "Spirit" der sie von klein auf begleitet hatte, möglicherweise einfangen und vermitteln.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Nordwestbahnhof. Mit Michael Zinganel und Michael Hieslmair, Architekturhistoriker. Gestaltung: Andreas Wolf Als gesellschaftliches, kulturelles und administratives Zentrum der Donaumonarchie war Wien auch der wichtigste Verkehrsknotenpunkt. Das von den sechs Kopfbahnhöfen der Reichshauptstadt ausgehende Schienennetz durchzog sämtliche habsburgischen Kronländer. Der zweitgrößte dieser Bahnhöfe war der Nordwestbahnhof im 20. Bezirk. Die Grundlagen für seine Errichtung wurden erst durch die Donauregulierung 1868 geschaffen. Schon im darauffolgenden Jahr begann unter der Leitung des Stuttgarter Architekten Wilhelm Sophonias Bäumer der Bau des im Stil eines italienischen Renaissancepalastes gestalteten Bahnhofgebäudes. Die Eröffnung des zu diesem Zeitpunkt noch unfertigen Kopfbahnhofs erfolgte 1872. Bis 1914 wurde das Gelände in mehreren Ausbaustufen erweitert. Nach dem Ende der Monarchie brachen die Fahrgastzahlen an der Nordweststrecke ein. Es folgte die Umwidmung der Bahnhofshalle in ein Veranstaltungszentrum. So beherbergte das Gebäude unter anderem die erste Schihalle der Welt! Genutzt wurden die Räumlichkeiten auch für Ausstellungen und politische Kundgebungen. Während des Krieges reaktivierte die Reichsbahn das Gelände. Im April 1945 wurde das Bahnhofsgebäude durch Artilleriebeschuss schwer beschädigt, 1952 musste es abgetragen werden. Die endgültige Einstellung des Personenverkehrs erfolgte 1959 mit der Eröffnung des Bahnhofes Praterstern. In den 1970er Jahren errichtete man auf dem 44 Hektar großen Gelände einen modernen Güter- und Containerterminal. Nach der Eröffnung der neuen Verladestation Wien-Inzersdorf wurde dieser geschlossen. Im Zuge der Stadterweiterung sollen auf dem nun weitgehend brach liegenden Gelände Wohnungen für 12.000 Menschen, 5.000 Arbeitsplätze sowie eine große Parkanlage entstehen.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Der Vorwurf, der Westen überschwemme mit seinen hoch subventionierten Produkten afrikanische Märkte, ist ebenso alt wie richtig. Vor allem die europäischen Fleischexporte machen den Afrikanern zu schaffen. Gestaltung: Alexander Göbel Wenn es um Fluchtursachen in Afrika geht, dreht sich die Diskussion schnell um Wirtschaftspolitik und unfaire Handelsbeziehungen zwischen der EU und afrikanischen Staaten. Verstärkt wird die Debatte durch die so genannten EPAs, die Wirtschaftspartnerschaften zwischen der EU und afrikanischen Staaten, in denen sich beide Seiten zu Zollabbau und Marktöffnung bereit erklären. Problematisch sind besonders die Fleischexporte von europäischen Konzernen. Beispiel Ghana: Hier, so beklagen Ghanas Geflügelfarmer, habe konkurrenzlos billiges EU-Huhn dazu geführt, dass die heimische Branche am Rande des Zusammenbruchs steht.


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18.50 Uhr

 

 

Betrifft: Ostern

"Kreuzestod und Osterjubel". Am Beginn des "Österlichen Triduums" spricht die römisch-katholische Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel über die Bedeutung des Kreuzes und des Osterfestes in der Tradition und heute. - Gestaltung: Kerstin Tretina Sich dem Tod und Tödlichem mitten im Leben stellen; sich einlassen, hinabsteigen und auferstehen. Das ist die Kernaussage des Osterfestes. "Triduum Sacrum" oder auch "Österliches Triduum" wird in der römisch-katholischen Kirche traditionell der Zeitraum von der abendlichen Messe des Gründonnerstags - der Feier vom sogenannten "Letzten Abendmahl" - bis zur Vesper des Ostersonntags genannt. Er gilt als ein einziges Hochfest, das höchste des Kirchenjahres, und führt in den liturgischen Büchern den Titel "Die Drei Österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn". Der Kreuzestod des Jesus von Nazareth und seine Auferstehung sind zentral für das Verständnis des Christentums. Die Theologie des Kreuzes ist in diesem Jahr in Zusammenhang mit der Karfreitags-Frage verstärkt in den Fokus gerückt. Was bedeutet das für Christinnen und Christen - erlöst durch den Tod Jesu? Am Beginn des "Österlichen Triduums" spricht die römisch-katholische Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel über die Bedeutung des Kreuzes und des Osterfestes in der Tradition und heute.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Lyrik zwischen Null und Eins Von Volkart Wildermuth "Die Krähe krummt schöner und freier daher", so lautet der Anfang eines Gedichts. Geschrieben hat es kein Dichter, sondern ein Computer, nachdem er sich durch riesige Lyriksammlungen gearbeitet hatte. Und das Verblüffendste: Solche programmierten Reime täuschen den menschlichen Leser und erregen echte Gefühle. Das belegt inzwischen eine ganze Reihe von Experimenten. Wer auch immer der Urheber war, die besten Verse lösen Gefühle aus. Immerhin klingen menschliche Reime verständlicher, dafür dichtet der Computer stilistisch exakter. Genau das aber erregt die Skepsis der Kritiker und Lyriker aus Fleisch und Blut: Computergedichte seien reine syntaktische Oberfläche, es fehlt ihnen die semantische Tiefe. Und Poesie begeistere eben nicht nur, weil sie schön klingt, sondern auch wenn sie verstört oder irritiert. Deshalb stellt sich nun die Frage, für die der Dichter Rishi Dastidar folgenden Zweizeiler fand: "Neuronale Netzte ergreifen den Stift / Warum nur? fragen wir verblüfft".


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Thomas Gaynor, Orgel; Anna-Katharina Tonauer, Mezzosopran. Antonin Dvroak: a) Karneval, Ouvertüre op. 92 (Bearbeitung von Thomas Gaynor); b) Biblische Lieder op. 99 * Charles-Marie Widor: Symphonie Nr. 6 g-Moll op. 42/2 (aufgenommen am 31. März im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Die Grenze der Freiheit, die Grenze der Demokratie" - Andreas Obrecht im Gespräch mit Alexander Somek, Rechtsphilosoph Karl Popper sagt: "Keine Toleranz gegenüber Intoleranten!" Aber: Wie erkennen wir die Intoleranten? Wieviel Freiheit lassen wir den jeweils Andersdenkenden? Und welche Grenzen der Freiheit markieren die Grenzen der Demokratie - den Limes, an dem sie umzuschlagen droht in eine autoritäre Herrschaftsform? Diesen Fragen spürt der Rechtsphilosoph Alexander Somek in seinen Büchern und Vorträgen nach und stellt sich damit in der Nachfolge der klassisch antiken Philosophie. Im Gespräch mit Andreas Obrecht erklärt Somek, seit 2015 Professor für Rechtsphilosophie an der Uni Wien, warum für ihn Recht nicht unabhängig von den vielfältigen sozialen Wirklichkeiten, die Recht als Regelwerk für ein gedeihliches Zusammenleben hervorbringen, existieren kann. In modernen liberalen Verfassungsstaaten dient das Recht dem Schutz der Vielfalt und dem Erhalt individueller Freiheit, die sich nicht auf Kosten anderer entfaltet. Diese plurale gesellschaftliche Realität muss freilich auch verteidigt werden - auch mittels der Praxis des Rechts und der Rechtsprechung.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Im Schatten der Erwachsenen. Die Herausforderungen der Kindermedizin (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Netzerkerinnen. Die Welt der Spinnen (4). Gestaltung: Renate Pliem Lexikon der österreichischen Popmusik. Bilderbuch, Conchita, EAV, Kreisky (4). Gestaltung: Al Bird, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang, Walter Gröbchen


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Reinhold Schinwald, Composer in Residence des IZZM. Gestaltung: Angelika Benke Seit vielen Jahren lädt das Internationale Zentrum Zeitgenössischer Musik in Klagenfurt junge Komponistinnen und Komponisten, die aus Österreich stammen oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben, ein, sich einer Jury zu stellen, um so den "Composer in Residence des IZZM" zu ermitteln. Vom Sieger der Ausschreibung soll vor Ort ein neues Stück geschaffen werden, das dann mit weiteren Werken des Komponisten oder der Komponistin dem Publikum in einem Konzert der MusikFabrikSüd unter der Leitung von Bruno Strobl präsentiert wird. Der Composer in Residence 2018 ist Reinhold Schinwald, der in Wien lebt und arbeitet. Er hat Komposition bei Beat Furrer und Pierluigi Billone sowie Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz studiert, außerdem hat er an der TU Graz ein Toningenieurstudium absolviert. Entsprechend der Ausbildung, die auch zahlreiche Meisterkurse umfasst, liegt einer seiner Schwerpunkte in elektroakustischen Kompositionen, außerdem ist er auch regelmäßig als Klangregisseur und Interpret von Live-Elektronik zu erleben. Am 18. Februar wurde sein Werk "Verschiebungen V" für Ensemble uraufgeführt. In diesem Konzert war aber auch die Begeisterung des Komponisten für die Stimme zu bemerken, man konnte sie besonders im Zusammenhang mit den vielfältigen Möglichkeiten der Elektronik hören.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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